Als der birsfaelder.li-Schreiberling im Januar 24 für die erste Folge den Titel “Trump Dämmerung” wählte, war es eine “Bauchgefühl”-Entscheidung in der Vorahnung, welche Zerstörung dieser gewissenlose Immobilien-Tycoon in einer möglichen zweiten Amtszeit anrichten könnte, — mit seiner populistischen und irrationalen Politik, vor allem aber auch mit dem Verschieben aller moralischen Massstäbe.
Endlich greifen auch die “grossen” Medien die Erkenntnis auf, dass der Mann nicht nur ein chronischer Lügner, sondern für die amerikanische Demokratie und die ganze Welt brandgefährlich ist. Hier ein paar Auszüge aus dem baz-Online-Artikel vom Montag
“Geistig ungeeignet, US-Präsident zu sein”: Wie seriös sind solche Ferndiagnosen?
Vor der Persönlichkeit von Donald Trump hat John Gartner schon 2017 gewarnt. Trump sei auf gefährliche Art nur an sich selbst interessiert, sagte der Psychologe, der an der John-Hopkins Universität in Baltimore arbeitete. Er attestierte Trump «malignen Narzissmus» und prophezeite: Trump wird Kriege beginnen. Nach dem Angriffskrieg auf den Iran sagt der 67-jährige Gartner im Videocall mit unserer Redaktion: «Auch wenn ich recht hatte. Genugtuung fühle ich nicht, dazu ist die Lage zu schlimm.»
Gartner diagnostiziert bei Trump malignen (bösartigen) Narzissmus und die beginnende Demenz eines bedrohlichen Typs, — und wird dabei von 36 weiteren Fachleuten unterstützt. “Unter den Autoren sind zahlreiche Professoren renommierter Universitäten und ehemalige Präsidenten psychiatrischer Fachgesellschaften.” Schon 2017 hatte er eine Warnung ausgesprochen, und seine Petition für eine Absetzung Trumps unterzeichneten anscheinend Tausende von Fachleuten aus Psychologie und Psychiatrie.
Bedenken äussert eine Minderheit mit dem Verweis auf die “Goldwater-Regel”, die Ferndiagnosen öffentlicher Persönlichkeiten als unethisch verwirft. Doch Gartner hat in diesem Fall dafür kein Verständnis:
«Donald Trump ist gemeingefährlich. Es wäre vielmehr unethisch, angesichts der Bedrohung, die von ihm ausgeht, zu schweigen», sagt er im Videotelefonat. Der Psychologe glaubt, dass Trump sogar Atomwaffen einsetzen wird, «wenn nicht noch ein Wunder geschieht. Wir stehen dem Ende der Demokratie gegenüber.»
Trump erfülle — so Gartner — alle Kriterien eines bösartigen Narzissmus: Paranoia, antisoziale Persönlichkeitsstörung, Aggressivität und Sadismus. Und wer die Medienberichte über Trump ohne Scheuklappen liest, kann dem nur zustimmen.
Ex bleibt die Hoffnung, dass die Demokraten in den Midterm-Wahlen im November mit einem Sieg im Kongress den “Trump-Spuk” wenigstens etwas entschärfen können …
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