In einer frü­he­ren Fol­ge lern­ten wir den Medi­zin­mann Bra­ve Buf­fa­lo ken­nen mit sei­nem Traum vom Stein, der ihm Hil­fe bei Hei­lun­gen zusi­cher­te. Wie leben­dig er die Ver­bin­dung mit der  gan­zen Schöp­fung  erleb­te, zeigt ein wei­te­rer Traum:

Bra­ve Buf­fa­lo wur­de eines Nachts auf einem beschwer­li­chen Weg zu einer wun­der­schö­nen Hüt­te geführt.
Als ich die Hüt­te betrat, sah ich Zeich­nun­gen an den Wän­den. Rechts vom Ein­gang war eine Zeich­nung eines Kra­nichs zu sehen, der eine Pfei­fe mit dem Stiel nach oben hielt, und links war eine Zeich­nung einer Krä­he, die eine Pfei­fe mit dem Stiel nach unten hielt. Ich konn­te sehen, dass die Bewoh­ner der Hüt­te glück­lich und im Über­fluss leb­ten. Ich wur­de zum Ehren­platz gegen­über dem Ein­gang beglei­tet und erreich­te ihn nur müh­sam, da die Hüt­te vol­ler Gestrüpp war und ich es nicht gewohnt war, mich durch Dickicht zu bah­nen.
Schliess­lich rea­li­sier­te er, dass die Hüt­te Elchen gehör­te-
Die Elche in der Hüt­te beob­ach­te­ten mich inter­es­siert und ermu­tig­ten mich, wei­ter­zu­ge­hen, wobei sie sag­ten, sie woll­ten mir etwas mit­tei­len. Schließ­lich gelang es mir, den mir zuge­wie­se­nen Platz zu errei­chen, und als ich Platz genom­men hat­te, stan­den die Elche auf und sag­ten, sie hät­ten gehört, dass ich ein gro­ßer Freund der Büf­fel sei, und dass sie woll­ten, dass ich auch ihr Freund wer­de. Sie sag­ten, sie hät­ten mich auf die Pro­be gestellt, indem sie von mir ver­lang­ten, die­sen schwer zugäng­li­chen Ort zu errei­chen, und da mir dies gelun­gen sei, sei­en sie froh, mich will­kom­men zu hei­ßen. Dann sag­ten sie, sie wür­den ein Lied sin­gen und wünsch­ten, dass ich es ler­ne.“

Die Elche baten ihn, sein Tipi ähn­lich wie ihres zu bema­len und eine Dar­bie­tung auf­zu­füh­ren, um zu zei­gen, dass er unter ihrem Schutz ste­he. Dann dür­fe er auf ihre Hil­fe zäh­len. Bra­ve Buf­fa­lo tat wie geheis­sen, fer­tig­te u.a. eine Mas­ke aus Elch­haut an und voll­zog sein Ritu­al.
… Bra­ve Buf­fa­lo berich­te­te, dass er, nach­dem er sich wie beschrie­ben geklei­det hat­te, um das Lager her­um­ging und dabei dicht an den Tipis vor­bei­kam. Zwei Jung­frau­en gin­gen ihm vor­aus und tru­gen sei­ne Pfei­fe. Wäh­rend er die­sen Rund­gang mach­te und die Bewe­gun­gen des Elchs nach­ahm­te, kam ihm ein Gedan­ke: „Nun habe ich alles so getan, wie es mir auf­ge­tra­gen wur­de, und ich wünsch­te, ich könn­te die­sen Men­schen zei­gen, dass ich die Kraft des Elchs besit­ze. Vor mir befin­det sich eine Stel­le mit feuch­tem Boden. Ich wün­sche mir, dass ich, wenn ich auf die­sen feuch­ten Boden tre­te, die Fuß­spu­ren eines Elchs hin­ter­las­sen.“
Eine Men­schen­men­ge folg­te ihm, und nach­dem er die­se Stel­le pas­siert hat­te, sahen sie die Fuß­ab­drü­cke eines Elchs anstel­le der eines Men­schen.

Auch die­se Geschich­te tönt in unse­ren Ohren völ­lig abstrus und unglaub­wür­dig. Sie ist es nicht mehr, wenn wir z,B. das Welt­bild der Kab­ba­lah akzep­tie­ren, das über unse­rer phy­si­schen Ebe­ne vie­le fein­stoff­li­che Ebe­nen pos­tu­liert, die genau die Kom­mu­ni­ka­ti­on erlau­ben, die Bra­ve Buf­fa­lo mit den Elchen erleb­te.

Fort­set­zung am kom­men­den Frei­tag, den 6. Novem­ber

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