In der letzten Folge zitierte Vine Deloria eine Geschichte von Dr. Charles Eastman aus dessen Buch “The Soul of the Indian”. Eastman, ein Santee-Sioux namens Ohyesa, gehörte zu den wenigen…
Ist es tatsächlich das Versagen der christlichen Religion, die zur aktuellen ökologischen Krise führte, wie Vine Deloria anklagt? Die Antwort muss wohl lauten: Jein! Ja: Allzu lange war das Christentum…
Vine Deloria zitiert im Zusammenhang mit der Sündenfall-Geschichte in der Bibel den berühmten deutsch-amerikanischen Theologen Paul Tillich, der in diesen “Sündenfall” auch die Natur einbezieht, wenn er schreibt: Ebenso wie…
Im Kapitel “Die Schöpfung” in seinem Buch “Gott ist rot” arbeitet Vine Deloria die Unterschiede im Verständnis der Schöpfung zwischen dem christlichen Dogma und den Stammesreligionen Nordamerikas heraus. Seine Analyse…
Um das völlig unterschiedliche Verhältnis der Stammesreligionen zum Tod zu illustrieren, erzählt Vine Deloria eine Geschichte, die sich 1890 bei den Cheyennes zutrug. Cheyenne-Portraits Ein junger Mann namens Hugh Boyle…
“Tod, wo ist dein Stachel, Hölle, wo ist dein Sieg?” aus dem Korintherbrief des Apostel Paulus ist zu einem geflügelten Wort geworden, um den Sieg über den Tod durch die…
Einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Christentum und den indigenen Stammesreligionen sieht Vine Deloria im zeitlichen Fokus des Christentums und dem räumlichen der Stammesreligionen. Christen leben im Bewusstsein einer in der…
Das neu erwachte Interesse von weissen Amerikanern an Kultur und Religion der Indigenen Nordamerikas öffnete zwar ein neues Kapitel des Respekts und des Verstehens gegenüber den Ureinwohnern des Kontinents, hatte…
Als die USA in den 60er- und 70er-Jahren mit der Bürgerrechtsbewegung, dem Vietnam-Konflikt und dem Nixon-Skandal wieder einmal in wilderes Fahrwasser gerieten, begann ausgehend von der Westküste auch das Hinterfragen…
Der Peyote-Kaktus mit seinem Wirkstoff Meskalin wurde in der westlichen Welt vor allem dank dem Buch “Die Pforten der Wahrnehmung” von Aldous Huxley bekannt. Huxley experimentierte über längere Zeit mit…
Vine Deloria macht an einer weiteren selbsterlebten Erfahrung noch einmal deutlich, was ihn an der christlichen Missionierung am meisten störte: Die Vermittlung von vom eigentlichen Leben abgekoppelten Dogmen: Früher nahm…
Wir bleiben weiterhin bei Vine Deloria’s schneidender Analyse der christlichen Missionierung der indianischen Völker, die mit einem versteckten Rassismus einherging. Hier ein kleines Beispiel: Auf einer Missionskonferenz vor zwei Jahren…
Sarkastisch schildert Vine Deloria die Widersprüche, die durch die “weisse” Missionierung entstanden: Was … alle Konfessionen gemeinsam hatten, waren die angelsächsischen Gesellschaftsformen. Diese Verhaltensweisen waren es, die sie in den…
Hier kommt die Fortsetzung der Auseinandersetzung Vine Delorias mit der Missionierung der indigenen Völker Nordamerikas durch die verschiedenen christlichen Denominationen, die sich die Reservate unter sich aufteilten. Wer Glück hatte…
Vine Deloria wurde christlich erzogen. Seine Famile gehörte seit langem der Episkopalkirche an und brachte viele Geistliche hervor. Er selber studierte Theologie (und Jura). Um so bemerkenswerter ist seine Hinwendung…
Wenn Vine Deloria sich ab und zu sarkastischer Bemerkungen zum Landraub der Weissen nicht enthalten konnte, ist das nichts im Vergleich zu seinen Kommentaren zu Anthropologen und Missionaren. Hier seine…
Hier die Fortsetzung der bitteren Analyse Vine Delorias in seinem Buch “Custer died for your Sins” zum Unverständnis, das die weissen Amerikaner der indigenen Lebensweise und deren sozialen Strukturen aufgrund…
Vine Deloria setzt sich in seinem Buch “Custer died for for your Sins* mit der ziemlich schizophrenen Haltung auseinander, die das Verhältnis der weissen amerikanischen Gesellschaft zu den indigenen Gemeinschaften…
Im Header stehen vier Herren, die der birsfälder.li-Schreiberling ausgewählt hat, um alternative Geschichten zu den USA zu erzählen, — von links nach rechts: Vine Deloria, Howard Zinn, Oren Lyons und…