Kabi­nett­sit­zung im Weis­sen Haus.

Kabi­netts­mit­glied 1Da wir uns hier dem Labor-Day-Wochen­en­de nähern, ist dies wirk­lich eine groß­ar­ti­ge Gele­gen­heit, Ihre Füh­rungs­rol­le als wah­rer Ver­fech­ter der arbei­ten­den Bevöl­ke­rung zu wür­di­gen. Jeder weiß, dass es kei­nen stär­ke­ren Für­spre­cher für hart arbei­ten­de ame­ri­ka­ni­sche Fami­li­en gibt als Sie, Sir.

Kabi­netts­mit­glied 2: Herr Prä­si­dent, ich lade Sie ein, Ihr gro­ßes, schö­nes Gesicht auf einem Ban­ner vor dem Arbeits­mi­nis­te­ri­um zu sehen, denn Sie sind wirk­lich der Prä­si­dent, der den ame­ri­ka­ni­schen Arbeit­neh­mer grund­le­gend ver­än­dert hat.

Kabi­netts­mit­glied 3: Die durch­schnitt­li­che Fami­lie und jeder Ein­zel­ne, der in die­sem Land lebt, ist dank Ihrer Taten so sicher wie seit Jah­ren nicht mehr.

Kabi­netts­mit­glied 4: Unser Land war dank Ihnen noch nie so sicher. Sie haben der Straf­ver­fol­gung neu­es Leben ein­ge­haucht.

Kabi­netts­mit­glied 5: Ihre uner­müd­li­che Kam­pa­gne und Ihre beharr­li­chen Bot­schaf­ten haben den Men­schen bewusst gemacht, dass der ame­ri­ka­ni­sche Traum nicht tot ist. Er wur­de nur erstickt, und wir befrei­en ihn wie­der.

Kabi­netts­mit­glied 6: Sie haben uns vom Abgrund zurück­ge­holt. Sie haben das über­wäl­ti­gen­de Man­dat des ame­ri­ka­ni­schen Vol­kes. Sie stel­len das Ver­trau­en in die Regie­rung wie­der her.

Kabi­netts­mit­glied 7: Alle Wirt­schafts­bran­chen, die in die­sem Land am Boden lagen, erwa­chen dank Ihnen wie­der zum Leben. Sie wer­den die Wale an der Ost­küs­te ret­ten.

Kabi­netts­mit­glied 1: Übri­gens, vie­len Dank, dass Sie den Col­lege-Foot­ball geret­tet haben. Wir sind Ihnen alle sehr dank­bar. Dies ist das groß­ar­tigs­te Kabi­nett, das für den groß­ar­tigs­ten Prä­si­den­ten arbei­tet.

Kabi­netts­mit­glied 7: Was wir jetzt errei­chen, wäre ohne Ihre Füh­rung nicht mög­lich. Gott seg­ne Sie dafür, dass Sie die­ses Team an die­sem Tisch ver­sam­melt haben. Wir brin­gen den ame­ri­ka­ni­schen Traum zurück.

Kabi­netts­mit­glied 1: Ich glau­be fest dar­an, dass wir uns in einer Revo­lu­ti­on befin­den. 1776 war die ers­te, 1863 oder so, mit Abra­ham Lin­coln, war die zwei­te. Dies ist die drit­te, mit Donald Trump an der Spit­ze.

Kabi­netts­mit­glied 9: Ich wün­sche mir nur eines: dass die­ses edle (Nobel­preis)-Komi­tee end­lich zur Besin­nung kommt und erkennt, dass Sie der mit Abstand bes­te Kan­di­dat sind, seit jeher, seit man über­haupt über den Frie­dens­no­bel­preis spricht, um die­se Aus­zeich­nung zu erhal­ten.

War das irgend­ei­ne ame­ri­ka­ni­sche LateNight Sati­re-Sen­dung? — Weit gefehlt: Die­se Sit­zung fand im Vor­feld des Labor Day anfangs Sep­tem­ber 2025 tat­säch­lich statt.

Was geschieht, wenn man einen krank­haft nar­ziss­ti­schen und mega­lo­ma­nen Men­schen über den Klee lobt, konn­te man ges­tern auf sei­nen Truth Social-Kanal sehen, wo sich Trump als eine Jesus-Figur insze­nier­te:

Nach laut­hal­sem Pro­test auch von sei­nen evan­ge­li­ka­len Schäf­chen zog er das Bild zurück mit der Aus­re­de, er sei davon aus­ge­gan­gen, er wer­de “als Mit­ar­bei­ter des Roten Kreu­zes” dar­ge­stellt.

All das wäre zum Lachen, wenn der Mann nicht so brand­ge­fähr­lich wäre und die Hand auf dem Roten Knopf hät­te …

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Me ka jo immer wyter wurschtle ...
Mattiello am Mittwoch 26/16

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