Die spi­ri­tu­el­le Leh­re­rin und poli­ti­sche Akti­vis­tin Mari­an­ne Wil­liam­son kam im birsfaelder.li schon mehr­fach zur Spra­che. Als zwei­ma­li­ge Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tin warb sie für einen grund­le­gen­de Ände­rung der ame­ri­ka­ni­schen Innen- und Aus­sen­po­li­tik, hat­te aber als Aus­sen­sei­te­rin kei­ne Chan­ce. Seit dem Wie­der­wahl Trumps warnt sie unab­läs­sig vor den dra­ma­ti­schen Fol­gen, die damit ver­bun­den sind. Hier Aus­zü­ge aus ihrem Arti­kel zum “Big Beau­tiful Bill”, dass der Prä­si­dent mit Hil­fe der inzwi­schen abso­lut höri­gen Repu­bli­ka­ner im Kon­gress durch­ge­peitscht hat (Her­vor­he­bun­gen vom birsfaelder.li-Schreiberling):

Das “gro­ße, schö­ne”, eigent­lich “gro­ße, häss­li­che” Gesetz, das vom Kon­gress ver­ab­schie­det und am 4. Juli vom Prä­si­den­ten unter­zeich­net wur­de, wird unse­rem Land uner­mess­li­chen Scha­den zufü­gen. Iro­ni­scher­wei­se wer­den die­je­ni­gen, die den Prä­si­den­ten am meis­ten unter­stützt haben, die Fol­gen am stärks­ten zu spü­ren bekom­men. Vie­le Abge­ord­ne­te, die für das 940 Sei­ten star­ke Gesetz gestimmt haben, haben zuge­ge­ben, dass sie es gar nicht gele­sen haben, son­dern sich auf die Aus­sa­gen ande­rer (näm­lich Trumps) ver­las­sen haben, dass es bei­spiels­wei­se kei­ne Kür­zun­gen bei Medi­caid vor­sieht – was es aber sehr wohl tut, und zwar in Höhe von einer Bil­li­on Dol­lar.

Als ob es nicht schon genug wäre, fast 12 Mil­lio­nen Men­schen ihre Gesund­heits­ver­sor­gung zu ent­zie­hen, ist das noch nicht ein­mal das Schlimms­te an die­sem Gesetz­ent­wurf. Der gefähr­lichs­te Teil der Gesetz­ge­bung, der den Kern unse­res Ver­fas­sungs­sys­tems trifft, ist die Aus­wei­tung der ICE (U.S. Immi­gra­ti­on and Cus­toms Enforce­ment: Ein­wan­de­rungs­be­hör­de). Das Bud­get der ICE für 2024 betrug 9,7 Mil­li­ar­den Dol­lar; nun wird es auf jähr­li­che Aus­ga­ben in Höhe von 48 Mil­li­ar­den Dol­lar erhöht. In den nächs­ten vier Jah­ren wird die ICE 170 Mil­li­ar­den Dol­lar erhal­ten, womit sie grö­ßer sein wird als die meis­ten Streit­kräf­te der Welt. Das ICE-Bud­get wird nun höher sein als das des FBI, der ATF (Behör­de für Alko­hol, Tabak und Schuss­waf­fen), der DEA (Dro­gen­be­kämp­fungs­be­hör­de), der US-Mar­shals und des Bureau of Pri­sons zusam­men. Der Gesetz­ent­wurf sieht 10.000 neue ICE-Beam­te vor, die zu den bereits 20.000 akti­ven ICE-Beam­ten hin­zu­kom­men.

Das Jah­res­bud­get für Inhaf­tie­run­gen steigt nun von 3,4 Mil­li­ar­den Dol­lar auf 45 Mil­li­ar­den Dol­lar pro Jahr, was einer Stei­ge­rung von 365 % ent­spricht. Wäh­rend die ICE der­zeit rund 59.000 Häft­lin­ge fest­hält – von denen fast die Hälf­te kei­ne Vor­stra­fen hat – sieht der neue Gesetz­ent­wurf die Auf­nah­me von wei­te­ren 100.000 Häft­lin­gen vor.

Und die Macht der ICE liegt nicht nur in ihrer Grö­ße. Sie agiert außer­halb der ordent­li­chen Gerichts­bar­keit und des Jus­tiz­sys­tems, was bedeu­tet, dass die Regie­rung prak­tisch eine eige­ne Pri­vat­po­li­zei ein­ge­stellt hat, die alles tut, was sie für rich­tig hält. So wie es Trumps Anhän­ger geschafft haben, den US-Kon­gress und unse­ren Obers­ten Gerichts­hof effek­tiv zu neu­tra­li­sie­ren, haben sie mit den jüngs­ten Ände­run­gen bei der ICE auch die Regu­lie­rungs­ge­set­ze, die uns vor poli­zei­li­chen Über­grif­fen schüt­zen, effek­tiv neu­tra­li­siert.

Das ist nicht nor­mal. (…)

Mil­lio­nen fra­gen sich: „Mein Gott, wie konn­te das alles pas­sie­ren?” Die Ant­wort auf die­se Fra­ge ist kom­plex, aber man soll­te die Rol­le von Trumps Pro­pa­gan­da­ma­schi­ne­rie nicht unter­schät­zen. Wie bei Hit­lers Nürn­ber­ger Reichs­par­tei­ta­gen hat er Mil­lio­nen mit der per­for­ma­ti­ven Kraft sei­ner Lügen hyp­no­ti­siert. In bei­den mei­ner Prä­si­dent­schafts­kam­pa­gnen habe ich oft gesagt: „Trump hat ein Zeit­al­ter des poli­ti­schen Thea­ters ein­ge­läu­tet, und wir wer­den nicht zurück­ge­hen.“

Mit dem größ­ten Mega­fon der Welt hat Donald Trump die Macht erlangt, sol­che hass­erfüll­ten Din­ge zu tun, indem er hass­erfüll­te Ideen ver­brei­tet hat. Dann hat er sie wie Gift in die Adern unse­res Staats­we­sens inji­ziert.

Erin­nern Sie sich, als er aus sei­nem Auf­zug stieg und über Mexi­ko ver­kün­de­te: „Die schi­cken uns nicht ihre bes­ten Leu­te.“ Das war nicht der ers­te Schuss in einem Krieg gegen Mexi­ko, son­dern in einem Krieg gegen die Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Jetzt geht er sogar so weit, zu behaup­ten, Ein­wan­de­rer hät­ten „kri­mi­nel­le Gene“. Das ist mehr als Panik­ma­che, das ist Stra­te­gie. Der größ­te Feh­ler, den wir machen kön­nen, ist, über alles, was er sagt, zu lachen.

Ohne die Stra­te­gie des Prä­si­den­ten, unse­re Ein­wan­de­rer­ge­mein­schaft zu dämo­ni­sie­ren, wäre nichts davon mög­lich gewe­sen. Die­je­ni­gen, die so oft gesagt haben: „Nehmt ihn ernst, aber nehmt ihn nicht wört­lich“, haben sich schwer getäuscht. Er trollt nicht nur. Er sagt heu­te, dass er euch hasst, und mor­gen ist er hin­ter euch her.

Und er ist noch nicht fer­tig. Jetzt bezeich­net er Libe­ra­le und Pro­gres­si­ve als „lin­ke Spin­ner” und Sena­to­ren, die nicht sei­ner Mei­nung sind, als Men­schen, die „ihr Land has­sen”. Er ging sogar so weit zu sagen, dass er Demo­kra­ten hasst. „Ihr doch auch, oder?”, frag­te er sein Publi­kum. Er sag­te tat­säch­lich, dass er uns „nicht aus­ste­hen kann”. Als ein Repor­ter eine ver­nünf­ti­ge Fra­ge zur Tra­gö­die im Camp Mys­tic stell­te, sag­te der Prä­si­dent, dass nur ein „böser Mensch“ eine sol­che Fra­ge stel­len wür­de.

Was hier ver­übt wird, ist ein groß ange­leg­ter Plan, die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von einer unvoll­kom­me­nen Demo­kra­tie in eine auto­ri­tä­re Dik­ta­tur zu ver­wan­deln. Es ist unklug anzu­neh­men, dass die Kräf­te hin­ter all dem die Absicht haben, bei Ein­wan­de­rern Halt zu machen. (…)

Die gute Nach­richt ist, dass das ame­ri­ka­ni­sche Volk nicht mag, was gera­de pas­siert. In einer neu­en Gal­lup-Umfra­ge befür­wor­ten nur noch 35 % der Ame­ri­ka­ner Trumps Ein­wan­de­rungs­po­li­tik, was bedeu­tet, dass 27 % mehr Men­schen sie ableh­nen. 79 % der Ame­ri­ka­ner sagen heu­te, dass sie glau­ben, dass Ein­wan­de­rung gut für das Land ist.

Sogar Joe Rogan geht jetzt gegen den Prä­si­den­ten vor, weil er unglück­lich dar­über ist, dass so vie­le unschul­di­ge Men­schen bei den ICE-Raz­zi­en ver­haf­tet wur­den. Aber das soll­te ihn nicht über­ra­schen; es ist ja nicht so, dass der Prä­si­dent plötz­lich zu einem patho­lo­gi­schen Lüg­ner gewor­den ist. Nichts davon ist neu. Das Ein­zi­ge, was neu ist, ist, dass er nicht ein­mal mehr ver­sucht, sei­ne Spu­ren zu ver­wi­schen. Von Kryp­to-Deals über offe­ne Bestechung von Macht­bro­kern aus dem Nahen Osten bis hin zur Ein­schüch­te­rung von Medi­en­un­ter­neh­men und dem Ver­kauf sei­ner eige­nen Par­füm­mar­ke – die Kor­rup­ti­on des Prä­si­den­ten kennt kei­ne Gren­zen. Seit sei­ner Amts­ein­füh­rung im Novem­ber hat er sein per­sön­li­ches Ver­mö­gen um Mil­li­ar­den erhöht.

An die­sem Punkt lau­tet die Fra­ge nicht mehr „Was wird er als Nächs­tes tun?“. Die wich­tigs­te Fra­ge ist: „Was wer­den wir als Nächs­tes tun?“

Das Ein­zi­ge, was uns jetzt noch ret­ten kann, ist, dass das ame­ri­ka­ni­sche Volk auf­wacht. Ein spi­ri­tu­el­les Erwa­chen, das von Ame­ri­kas pseu­do-intel­li­gen­ter poli­ti­scher Klas­se (Sie wis­sen schon, die Leu­te, die zwei­mal gegen Trump ver­lo­ren haben) ver­spot­tet und ver­höhnt wird, ist das wirk­sams­te Gegen­mit­tel gegen die Kräf­te des Has­ses. Wenn wir es zulas­sen, wer­den die­se Kräf­te mehr als nur unse­re Kör­per ent­füh­ren; sie wer­den unse­ren Geist ent­füh­ren. Aber wenn wir uns wirk­lich der Lie­be ver­schrie­ben haben, dann kön­nen die Ver­brei­ter des Has­ses uns nicht unse­re See­le rau­ben. Dar­aus folgt, dass sie uns nicht unse­ren Ver­stand rau­ben kön­nen und dann auch nicht unser Land.

Lie­be macht uns nicht schwä­cher, sie macht uns stär­ker. Sie macht uns stär­ker, weil sie uns klü­ger macht. Sie stellt die Ver­nunft wie­der her und nicht umge­kehrt. Das Böse ist die men­ta­le Ener­gie der Lie­be, wenn sie umge­kehrt ist. Der lie­ben­de Geist erkennt die Exis­tenz des Bösen und ver­steht, wie man es ver­hin­dern kann (indem man zunächst ein­mal nicht zulässt, dass Mil­lio­nen von Men­schen jah­re­lang in chro­ni­scher wirt­schaft­li­cher Angst leben, ohne Gesund­heits­ver­sor­gung, ohne wirt­schaft­li­che oder bil­dungs­po­li­ti­sche Chan­cen) und weiß, was nötig ist, um es zu über­win­den (indem man die­se Din­ge jetzt bereit­stellt). Er erkennt die Wut und Ver­zweif­lung, die Men­schen emp­fin­den, denen die­se Din­ge feh­len„ was sie anfäl­lig für alle mög­li­chen gesell­schaft­li­chen Miss­stän­de macht. Krank­heit beginnt nicht auf der Ebe­ne der Sym­pto­me, son­dern auf der Ebe­ne der Gefüh­le und Gedan­ken.

Und genau dort müs­sen wir ihr ent­ge­gen­wir­ken. Wir müs­sen den Kräf­ten des Has­ses mit der Kraft unse­rer Lie­be begeg­nen. Das heu­ti­ge „Waf­fen­ar­se­nal der Demo­kra­tie” beginnt im Geist. Nie­mand kann Ihnen Ihr Gewis­sen neh­men, es sei denn, Sie sind bereit, es auf­zu­ge­ben. Las­sen Sie nicht zu, dass jemand Ihre Bereit­schaft, Ihre Mit­men­schen zu lie­ben, ein­schränkt.

Das ist kein Hokus­po­kus, son­dern die Ret­tung der Mensch­heit. Tota­li­ta­ris­mus ist eine extre­me und per­ver­se Fol­ge einer Welt, in der uns bei­gebracht wur­de, die Bedürf­nis­se und Inter­es­sen ande­rer als zweit­ran­gig gegen­über unse­ren eige­nen zu betrach­ten. Es ist das Gegen­teil von „Lie­be dei­nen Nächs­ten wie dich selbst”.

Ver­ges­sen wir nicht, dass Elon Musk Joe Rogan gesagt hat, dass „Empa­thie die größ­te Schwä­che der west­li­chen Zivi­li­sa­ti­on ist“. Und ver­dammt rich­tig, dass das ein Nazi-Gruß war. Er hat es nicht ein­mal geleug­net; ich weiß nicht, war­um jemand ande­res das tun soll­te.

Han­nah Are­ndt, die bedeu­tends­te poli­ti­sche Phi­lo­so­phin des 20. Jahr­hun­derts, sag­te: „Der Tod der mensch­li­chen Empa­thie ist eines der frü­hes­ten und deut­lichs­ten Anzei­chen für eine Kul­tur, die kurz vor dem Absturz in die Bar­ba­rei steht.“ Sie sag­te, dass ein Man­gel an Empa­thie sowie ein Man­gel an kri­ti­schem Den­ken dazu füh­ren könn­ten, dass Men­schen, die an sich nicht böse sind, Gräu­el­ta­ten hin­neh­men.

Are­ndt war der Mei­nung, dass die Selbst­be­ses­sen­heit des moder­nen Men­schen zu dem geführt habe, was sie als „Ver­lust der Welt“ bezeich­ne­te. Wir wer­den so selbst­be­zo­gen, dass wir auf­hö­ren, uns umein­an­der zu küm­mern, und den Begriff des „Gemein­wohls“ als kurio­ses Relikt ver­gan­ge­ner Zei­ten betrach­ten. Dies hat die Ver­ei­nig­ten Staa­ten gespal­ten, uns als Land gefähr­det und die Tore zur Stadt geschwächt. An die­sem Punkt kom­men unwei­ger­lich die Bar­ba­ren her­ein.

Hit­ler selbst sag­te: „Sie bezeich­nen mich als unge­bil­de­ten Bar­ba­ren. Ja, wir sind Bar­ba­ren. Wir wol­len Bar­ba­ren sein; das ist für uns ein Ehren­ti­tel. Wir wer­den die Welt erneu­ern.“

So viel zu „Das kann hier nie­mals pas­sie­ren“. In unse­rer Arro­ganz, unse­rer Selbst­ge­fäl­lig­keit, unse­rer Zer­streut­heit und unse­rer sozia­len und poli­ti­schen Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit haben wir es den Bar­ba­ren viel zu leicht gemacht, ein­zu­drin­gen. Jetzt, wo sie hier sind, plün­dern sie die Stadt. (…)

Ich glau­be, vie­le der­je­ni­gen, die für Trump gestimmt haben, wis­sen nicht, was tat­säch­lich vor sich geht, denn vie­le sei­ner Wäh­ler, mit denen ich gespro­chen habe, reagie­ren auf mei­ne Bewei­se mit Kom­men­ta­ren wie: „Das kann doch nicht rich­tig sein.“ Mir ist klar gewor­den, dass unser Geg­ner hier Algo­rith­men sind. Ihre Algo­rith­men unter­schei­den sich so sehr von unse­ren – wir sehen nicht nur unter­schied­li­che Inhal­te, uns wer­den unter­schied­li­che Uni­ver­sen gezeigt. Gie­ri­ge, sozio­pa­thi­sche Ele­men­te in unse­rer Gesell­schaft haben die­se Unter­schie­de geför­dert. Medi­en- und Social-Media-Gigan­ten, denen eine ehr­li­che, objek­ti­ve Dar­stel­lung der Fak­ten völ­lig egal ist und die sich nur um ihre bereits mil­li­ar­den­schwe­ren Gewin­ne küm­mern, wer­den eines Tages als eini­ge der größ­ten Schur­ken die­ser Geschich­te ange­se­hen wer­den. Am Ende all des­sen wird es eine Wahr­heits- und Ver­söh­nungs­kom­mis­si­on geben, und die wird es in sich haben.

Ande­re, die für Trump gestimmt haben, reagier­ten ein­fach mit Wut auf ein Sys­tem, das sie im Stich gelas­sen hat­te. Hät­te die Demo­kra­ti­sche Par­tei auf ihre Ver­zweif­lung mit grund­le­gen­de­ren Maß­nah­men reagiert – einer all­ge­mei­nen Gesund­heits­ver­sor­gung, einer Anhe­bung des Min­dest­lohns, der Rück­nah­me der Steu­er­sen­kun­gen von 2017, als wir die Chan­ce dazu hat­ten, einem bes­se­ren Zugang zu höhe­rer Bil­dung und tech­ni­schen Schu­len –, wäre der Auf­stieg eines poli­ti­schen Strong­man weit­aus weni­ger wahr­schein­lich gewe­sen. So wie es aus­sieht, hat die poli­ti­sche Eli­te in Ame­ri­ka beschlos­sen, alle Leh­ren aus der Geschich­te zu igno­rie­ren und die­se Pla­ge wei­ter schwe­len zu las­sen. Die Repu­bli­ka­ni­sche Par­tei hat in den letz­ten Jah­ren den Ver­stand ver­lo­ren, aber es hat auch nicht gehol­fen, dass die Demo­kra­ten ihren Rück­grat ver­lo­ren haben.

Die Insti­tu­tio­nen, von denen wir unser gan­zes Leben lang geglaubt haben, dass sie uns vor allen Fein­den der Demo­kra­tie schüt­zen wür­den, sind ent­we­der zusam­men­ge­bro­chen oder zutiefst kom­pro­mit­tiert. Die Bot­schaft der Geschich­te lau­tet nun: „Ame­ri­ka­ni­sches Volk: Jetzt seid ihr dran.“ Ich bin fest davon über­zeugt, dass wir das Zeug dazu haben, uns der Her­aus­for­de­rung zu stel­len, die­se Situa­ti­on zu meis­tern und unse­re ster­ben­de Demo­kra­tie zu ret­ten. Mit den Wor­ten von Win­s­ton Chur­chill: „Nie­mals auf­ge­ben, nie­mals, nie­mals, nie­mals – in nichts, ob groß oder klein, ob bedeu­tend oder unbe­deu­tend – nie­mals auf­ge­ben, außer aus Über­zeu­gung, aus Ehr­ge­fühl und aus Ver­nunft.“

Das ist heu­te unse­re Auf­ga­be. Es ist kei­ne leich­te Zeit, son­dern herz­zer­rei­ßend und ärger­lich. Aber auch unse­re Vor­fah­ren muss­ten dunk­le Kapi­tel durch­le­ben, und sie haben mit Stär­ke und Mut reagiert. Das müs­sen wir jetzt auch tun. Wir sind dazu auf­ge­ru­fen, tief­grün­dig, ernst­haft, reif und wei­se zu sein – all das, wozu wir gebo­ren wur­den. Ich habe kei­nen Zwei­fel dar­an, dass wir das in uns haben. Die Ent­schei­dung, ob wir zu den Men­schen wer­den, die wir sein müs­sen, um das zu tun, was wir tun müs­sen, liegt bei jedem Ein­zel­nen von uns.

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