Wer die Woh­nung von Kurt Rosen­tha­ler in Rhein­fel­den betritt, betritt gleich­zei­tig ein eth­no­lo­gi­sches Muse­um: Zeug­nis sei­nes uner­müd­li­chen For­schungs­drangs, die gros­se wei­te Welt zu berei­sen und ande­re Kul­tu­ren ken­nen­zu­ler­nen. Genau so breit waren und sind sei­ne Tätig­keits­fel­der: In jun­gen Jah­ren Che­mie­la­bo­rant, dann Zeich­nen- und Male­rei­stu­di­um in Basel, Zürich, Isra­el, Tai­wan, Kunst­ma­ler, Foto­graf und Illus­tra­tor, Aus­bil­dung als Rei­se­lei­ter, Dozent an der Volks­hoch­schu­le Rhein­fel­den, Stadt­füh­rer für Tou­ris­mus Rhein­fel­den, — um nur die wich­tigs­ten zu nen­nen. (ein detail­lier­tes Cur­ri­cu­lum vitae fin­det sich als PDF im Anhang)

Sei­ne Ein­drü­cke und Erfah­run­gen auf den vie­len Rei­sen rund um den Glo­bus hielt er jeweils foto­gra­fisch und mit dem Zei­chen­stift fest. Als deren Früch­te erschie­nen diver­se Bücher (die man bei Inter­es­se am 25. Novem­ber auch als schö­nes und exklu­si­ves Weih­nachts­ge­schenk erwer­ben kann 😉 . )

An die­sem Abend wird uns Kurt Rosen­tha­ler als ers­ter
Refe­rent von sei­nen vie­len Erleb­nis­sen und aben­teu­er­li­chen Begeg­nun­gen auf diver­sen india­ni­schen Reser­va­ten der USA, ins­be­son­de­re der Lakota/Sioux, erzäh­len. Die 70-er und 80-er Jah­re waren für die indi­ge­nen Gemein­schaf­ten eine Zeit des wie­der Auf­wa­chens, der Rück­be­sin­nung auf das eige­ne Erbe nach einer lan­gen Zeit der Ago­nie als Fol­ge der bru­ta­len Ver­trei­bung durch die weis­sen Sied­ler und der Zer­stö­rung ihrer ange­stamm­ten Kul­tur und Lebens­wei­se. Und Rosen­tha­ler erleb­te die­se Zeit haut­nah mit. Er wird uns neben eige­nen Erfah­run­gen u.a. eini­ges über die Orga­ni­sa­ti­on der Sioux-Stäm­me, tra­di­tio­nel­le und moder­ne Regie­rung, Tän­ze, Ritua­le, Ein­fluss des Chris­ten­tums erzäh­len.
(Im Bild Rosen­tha­ler 1974 auf einem Pin­to-Pferd im Pue­blo San­dia-Reser­vat, New Mexi­ko)

Wer sich im Anschluss an den India­ner-Abend etwas ver­tief­ter mit dem tra­gi­schen Schick­sal der indi­ge­nen Völ­ker  Nord­ame­ri­kas und der Wie­der­auf­nah­me des Kamp­fes um ter­ri­to­ria­le Rech­te und die eige­ne Kul­tur aus­ein­an­der­set­zen möch­te, dem sei­en die zwei aus­ge­zeich­ne­ten Bücher des an der Uni­ver­si­tät Luzern tätig gewe­se­nen His­to­ri­kers Aram Mat­tio­li wärms­tens emp­foh­len:

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Aus meiner Fotoküche 223
Angesicht

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