Die Neutralität gehört zur Schweiz wie die Berge und der Waschküchenplan. Gehört sie auch in die Verfassung? Und wie streng geregelt? Darüber stimmen wir am 27. September ab.
Hier gibt es nach und nach etwas Überblick mithilfe der Argumente der Befürworter der Neutralitätsinitiative.

Der Vergleich hinkt nicht nur, er geht an Krücken:
Anders als eine Schwangerschaft ist Neutralität kein Zustand, sondern eine Entscheidung.
Sie dient der Schweiz nicht als identitätsstiftender Selbstzweck, sondern als Mittel zum Schutz ihrer Interessen und zur Sicherheit der Bevölkerung.
Wird sie ungeachtet veränderter Rahmenbedingungen starr angewendet, verfehlt sie genau dieses Ziel.




max feurer
Sep. 8, 2026
🙂
Wer sich über die Entwicklung der schweizerischen Eidgenossenschaft ein kompetentes Bild machen will, schaut sich den Vortrag des Berner Historiker André Holenstein am Europa Institut der Uni Zürich vom April 2026 an:
https://www.eiz.uzh.ch/product/die-neutralitaet-der-schweiz-stolpersteine-und-denkanstoesse-aus-sicht-der-schweizer-geschichte/
oder liest das Interview mit Marco Jorio in der NZZ:
https://www.nzz.ch/schweiz/sicherheitspolitik/historiker-marco-jorio-imperialistische-grossmaechte-haben-stets-versucht-neutrale-auf-ihre-seite-zu-ziehen-ld.10022317
Jorio ist der Autor der über 500 Seiten starken Analyse “Die Schweiz und ihre Neutralität”