Goog­le KI erklärt sehr tref­fend:
»“Neu­er Wein in alten Schläu­chen” beschreibt eine Meta­pher, die bedeu­tet, dass alte Inhal­te, Ideen oder Kon­zep­te in einer neu­en Ver­pa­ckung oder Form prä­sen­tiert wer­den, ohne dass sich die eigent­li­che Sub­stanz ändert – oft mit einem kri­ti­schen Unter­ton, dass es sich nur um eine kos­me­ti­sche Über­ar­bei­tung han­delt.
Ursprüng­lich stammt das Gleich­nis aus der Bibel (Mat­thä­us 9,17), wo Jesus erklärt, dass neu­er, gären­der Wein die alten Leder­schläu­che zer­reis­sen wür­de, da die Gärung Druck erzeugt; dies steht meta­pho­risch für die Not­wen­dig­keit, die neue Leh­re Chris­ti nicht mit altem Gesetz zu ver­mi­schen, um bei­des nicht zu zer­stö­ren.«
Und das gilt auch für die neo­li­be­ra­le, soge­nann­te »Hal­bie­rungs­in­itia­ti­ve«.

Am 4. März 2018 hat die Schwei­zer Stimm­be­völ­ke­rung die »No-Bil­lag-Initia­ti­ve« mit 71,6% Nein-Stim­men wuch­tig abge­lehnt. Auch alle Stän­de stimm­ten dage­gen.
Und nun sol­len wir also dem­nächst über die­sen neo­li­be­ra­len Mist schon wie­der abstim­men.
Aber, aber, Herr Rös­ch­ti!

Und zum Schluss noch dies:
»I wish, I had more midd­le fin­gers.«
(Rose McGo­wan)

Schwarze Balken, das gute Gedächtnis und das Nachlassen der Sehkraft
Mattiello am Mittwoch 26/1

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