Der Kreisel war einst ein beliebtes Kinderspielzeug. Es gab verschiedenste Sorten: Holzkreisel, Brummkreisel, Peitschenkreisel, usw.
Solange ein Peitschenkreisel mit der Peitsche angetrieben wird, dreht er sich und dreht er sich. Hört die Peitsche auf, wird der Kreisel langsamer und fällt dann um in die Unbeweglichkeit.
Nun haben ihn auch die Baselbieter Strassenbauer entdeckt, den Kreisel. Und das in einer Zeit, in der vielerorts Kreisel durch intelligente Signalanlagen ersetzt werden!
Kreisel brauchen viel Raum. Und wenn der Raum durch Gebäude begrenzt wird, gibt es entweder enge Kreisel (die gegen die willkürlichen Normen der Strassenbauer verstossen) — oder sehr enge Durchgänge für Fussgänger wie zum Beispiel in Birsfelden. Weil eben Strassenbauer keine Fussgänger sind.
Zwei Kreisel innerhalb knapp ein paar hundert Metern in einer Ortschaft mit Fussgängerverdrängung? Ich denke, es braucht ein NEIN zur neuen Ortsdurchfahrt!
So quasi die Peitsche um die Strassenbauer wieder in Bewegung zu bringen!
Und zum Schluss noch dies:
»Die Welt scheint mir ein Kreisel,
bewohnt von einem schwindeligen Volke.«
(Joseph Joubert 1754 — 1824)

Sie möchten das NEIN zur Ortsdurchfahrt unterstützen, haben aber keine Idee für Ihren Leserbrief?
Sie dürfen diesen Text verwenden, auch nach Ihrem Geschmack etwas verändert: Nicht im Birsfelder Anzeiger! Aber vielleicht in der bz Basel, in der Basler Zeitung oder in der Volksstimme gerne!


Ruth Recher
Apr. 8, 2026
Kreisel haben sich bewährt, siehe England, da waren die in den 1960 Jahren schon bewährt!!!
Ampeln sind unflexibel ohne Menschenhand.
Kreisel funktionieren logisch aber nur wenn die Benutzer verstehen wie sie funktionieren.