Nun soll also der Schwertransportkorridor durch die Gemeinde Birsfelden ausgebaut werden.
Es reicht nicht, dass die Dienstleistungsgemeinde Birsfelden ihre guten Landteile schon …
… an die ARA Birs verloren hat, die keinen Tropfen Abwasser von Birsfelden reinigt (zahlen die eigentlich Steuern in Birsfelden?) und mehr und mehr Gärten von der ARA gefressen werden,

… an ein Riesenareal an den Autobahnverteiler Hagnau verloren hat (was bekommt Birsfelden dafür und von wem?),

… an das Kraftwerk Birsfelden ist auch ein Verlust (oder bekommt Birsfelden wie jede Bündner Gemeinde irgendwann doch noch einmal einen Wasserzins?), der Jahresbericht 2024 weist »direkte Steuern« von rund 60‘000 Fr. aus. Ob an Birsfelden? Ist mir nicht klar,

… zu einem Drittel der Gemeinde zu einem lächerlichen Baurechtszins an den Hafen (wo die potenten Firmen in Genf Steuern bezahlen) verloren hat,

… verloren auch an die europaweit grösste Betonverschrotterei in Birsfelden wo auch der Beton aus den Nachbarländern zerstückelt wird (zahlt diese Firma Steuern in Birsfelden oder den grössten Teil im Laufental?).

Und zu fast all diesen Orten Fahren Riesentankwagen mit Gefahrengut, fahren Riesensattelschlepper mit Abbruchmaterial und natürlich der rote Containertransporteur, der die Autobahn meidet.
Und für all die soll Birsfelden inzwischen auch die Trasse für das Tram opfern, damit es gleichberechtigt im Stau stehen kann.
Ich denke, ein NEIN zu diesem Kredit für die neue Ortsdurchfahrt ist fällig.
Und zum Schluss noch dies:
»Zwischen zusammenraufen und
zusammen raufen
liegt nur eine Leertaste.«
(Jörg Schindler)

Sie möchten das NEIN zur Ortsdurchfahrt unterstützen, haben aber keine Idee für Ihren Leserbrief?
Sie dürfen diesen Text verwenden, auch nach Ihrem Geschmack etwas verändert: Nicht im Birsfelder Anzeiger! Aber vielleicht in der bz Basel, in der Basler Zeitung oder in der Volksstimme gerne!

