Die optimale Raumtemperatur für Unterrichtsräume liegt bei leichter, sitzender Tätigkeit während der Heizperiode zwischen 20 °C und 22 °C. Allgemein wird in der Fachliteratur für Klassenzimmer ein Bereich von 20 °C bis maximal 26 °C empfohlen, um die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Lernenden aufrechtzuerhalten.
Die Primarschule kommt in diesem Artikel der bz basel vom 17. September 2026 gar nicht vor, obwohl sie etwa die Hälfte der Schuldauer aller Kinder beträgt.
Die Primarschule ist, was Gebäude und Infrastruktur betrifft eine reine Gemeindesache.
Was also Lüftungsanlagen oder Klimageräte betrifft, ist immer die Gemeinde, in unserem Falle Birsfelden, zuständig. Ebenso für eine eventuelle Lösung mit Deckenventilatoren wie im Film Casablanca zum Beispiel (Here’s looking at You, Kid). Wer bezahlt?
Das Dachbewässern ist bei mehrstöckigen Gebäuden und in Zeiten von Wassermangel sicher nicht das Gelbe vom Ei. Querlüften durch die Nacht bringt auf einen langen Schultag mit fast 30 °C hin gesehen auch nur wenig Besserung und da das Lüften bei hohen Temperaturen nicht sinnvoll ist, ergibt sich bald auch ein olfaktorisches Problem und zu hohe CO2-Werte …
Hier soll also nun der Satz »Zudem sei die Kreativität der Schulleitungen gefragt.« gelten und wohl auch die der Lehrpersonen …
Die sollen doch in den kühlen Wald gehen … bis von den vertrockneten Bäumen die Äste hinunterkrachen … oder in die Badi … oder ins kühle Kunstmuseum … usw.
Oder die Unterrichtszeiten anpassen, etwa so:

Am Nachmittag ist dann, wenn die grösste Hitze beginnt, keine Schule. Die berufstätigen Eltern lassen danken …
Vergessen wird in der ganzen Diskussion:
Die Schule ist der Ort für Lernen und für Unterricht. Dafür ist die Schule auch eingerichtet.
Wenn jetzt durch die Klimaerhitzung dieser Lern- und Unterrichtsort über lange Zeit nicht mehr sinnvoll ist, weil die Gebäude dazu nicht ausgerüstet sind, braucht es etwas Engagement des Staates. Die Schulhäuser müssen dem immer wärmeren Klima besser angepasst werden. 2025 war der letzte kühle Sommer, die folgenden werde immer wärmer!
Und für die Anpassung der Infrastruktur sind nicht die Schulleitungen, auch nicht die Lehrpersonen zuständig, sondern der, der die Schulpflicht erfunden hat, respektive durchsetzt:
Der Bund, der Kanton und die Gemeinden.
Amen.


Christoph Meury
Sep. 24, 2026
Tja, wenn du eine Lösung von Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten, Eigentümerfragen, Unterhaltsfragen, Finanzierungsfragen, etc. abhängig machen willst, dann wirst du am Ziel hochkant vorbeischiessen.
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Oder du lancierst eine endlose Suada von Argumenten, Gutachten & Gegengutachten, Einsprachen, Gerichtsentscheiden und landest am Ende gar in Lausanne beim Bundesgericht.
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Du hast aber dummerweise immer noch keine Lösung.
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Dafür hast du Planer, Politiker, Gutachter*innen und jede Menge an Anwälten*innen beschäftigt. Was man gut & gerne als privat lanciertes Wirtschaftsförderungsprogramm bezeichnen könnte.
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Kurzum: Ausser Spesen nichts gewesen!
Mit absoluter Sicherheit bist du weit entfernt von einer pragmatischen, schnell umsetzbaren Lösung deines Problems. Dafür ist (vor den Wahlen & Ferien) in der Schweiz definitiv niemand zuständig.
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Da wir kurz vor den Herbstferien stehen, ist das eh wurscht! Das Klima wird sich abkühlen…
Franz Büchler
Sep. 24, 2026
Danke, sehr ermutigend.
Christoph Meury
Sep. 24, 2026
Lieber Franz, nur Mut & Zuversicht!
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Jetzt gibt es in Liestal in Bälde die ersten regierungsrätlichen Rochaden, dann werden die kompetentesten Cracks in Schulfragen in den Regierungs- oder Nationalrat wegbefördert und damit ist ein Birsfelder Reset möglich.
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Vielleicht finden danach die Lehrer- & Schüler*innen das nötige Gehör.
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Ansonst nicht verzweifeln! Vielleicht hat die Clique um die «Starke Schule« einen resilienten Hitze‑, Kälte‑, oder Wärmevorschlag. Oder schafft das Klima ganz ab…