Immer wie­der gesche­hen den Gemein­de­phal­li Miss­ge­schi­cke oder Bau­ar­bei­ten.

Phal­lus­sym­bo­le im öffent­li­chen Raum, dar­un­ter Pol­ler1 oder Skulp­tu­ren, haben eine lan­ge Geschich­te, die von magi­schem Schutz bis hin zu moder­nen Strei­chen und Scha­ber­nack reicht.
In der Anti­ke und im Mit­tel­al­ter dien­ten Phal­lus­skulp­tu­ren, oft als Fascinum2 bezeich­net, im Römi­schen Reich als Schutz gegen den »Bösen Blick« und fun­gier­ten in Städ­ten wie Pom­pe­ji teils als Weg­wei­ser zu Bor­del­len.

1 Ein Pol­ler ist ein kur­zer, sta­bi­ler Pfos­ten, der meist aus Metall, Beton oder Holz besteht und im Boden ver­an­kert ist. Er dient pri­mär als Absper­rung, um Fahr­zeug­ver­kehr von bestimm­ten Berei­chen (z. B. Fuß­gän­ger­zo­nen, Geh­we­gen) fern­zu­hal­ten.
2 Bedeu­tet »Charme« und bezeich­net eine star­ke, gewin­nen­de Anzie­hungs­kraft und Aus­strah­lung, die von der Per­sön­lich­keit eines Men­schen oder der Atmo­sphä­re eines Ortes aus­geht.

Unter dem Titel »Honi soit qui mal y pen­se« schrieb Ueli Kauf­mann im Birs­fäl­der­pünggt­li vor eini­ger Zeit einen län­ge­ren Arti­kel.

Und zum Schluss noch dies:
»Ger­ne der Zei­ten gedenk’ ich,
da alle Glie­der gelen­kig — bis auf eins.«
(Johann Wolf­gang von Goe­the)

 

auf die Nase
Nun suchen sie wieder die bürgerliche Dominanz

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