Am 27.7. erreich­te uns fol­gen­de Mit­tei­lung des Gemein­de­rats. Nicht etwa durch eine offi­zi­el­le Medi­en­mit­tei­lung, einem Werk­zeug, dass vom Gemein­de­rat oder vom Gemein­de­ver­wal­ter ohne­hin durch über­mäs­si­gem Gebrauch an Wirk­sam­keit ver­liert, son­dern von einem auf­merk­sa­men Leser. Wir frag­ten uns ernst­haft: Was soll denn das, “Klöp­fer brööt­le” ver­bie­ten, aber 50 Meter vom Wald­rand ent­fernt den Pyro­ma­ni­schenen Knall­köp­fen freie Hand las­sen?

Dies alles zu einem Zeit­punkt als fol­gen­de Kan­to­ne bereits ein abso­lu­tes Feur­werks­ver­bot auf deren Hoheits­ge­biet ver­bo­ten hat­ten:

Ein abso­lu­tes Feu­er­ver­bot im Frei­en gilt in den Kan­to­nen Frei­burg, Genf, Grau­bün­den, Tes­sin, Waadt und Wal­lis. Ein Feu­er­ver­bot im Wald und in Wal­des­nä­he gilt prak­tisch im gan­zen Rest der Schweiz. Ein­zig in den Kan­to­nen Luzern, Nid- und Obwal­den, Schwyz und Zug gilt nur ein beding­tes Feu­er­ver­bot.

Hier die Info der Gemein­de Burs­fel­den am 26. Juli:

 

+++ Infor­ma­ti­on zur Bun­des­fei­er am 1. August +++
“Auf­grund der aus­ser­or­dent­lich tro­cke­nen Wit­te­rungs­be­din­gun­gen wird die­ses Jahr auf ein
1. August Feu­er ver­zich­tet. Der Lam­pi­on-Umzug für die Kin­der fin­det wie geplant statt.
Über all­fäl­li­ge kurz­fris­ti­ge kan­to­na­le Vor­ga­ben bezüg­lich Feu­er­stel­len und Abbren­nen von Feu­er­werk ori­en­tiert die Gemein­de zeit­nah über ihre Web­site.”
Das dies­jäh­ri­ge Pro­gramm ent­neh­me man den Ver­an­stal­tungs­ka­len­der auf die­sem Blog.
Hier nun die “all­fäl­li­gen kurz­fris­ti­gen Vor­ga­ben”:

Im gan­zen Kan­ton Basel-Land­schaft­gilt
ein abso­lu­tes Feu­er­werks­ver­bot

28.07.2022
“Im Kan­ton Basel-Land­schaft herrscht vor allem im Wald und im Offen­land aku­te Tro­cken­heit. Die Wald­brand­ge­fahr ist auf Gefah­ren­stu­fe 4 (gross). Es ist über den Natio­nal­fei­er­tag hin­aus kei­ne Ent­span­nung der Lage in Sicht. Das Zün­den von Feu­er­werk aller Art ist des­halb ver­bo­ten. Es ist zudem wei­ter­hin ver­bo­ten, im Wald und an Wald­rän­dern Feu­er zu ent­fa­chen. Min­dest­ab­stand zum Wald sind 50 Meter.

Auf­grund der anhal­ten­den Tro­cken­heit steigt die Wald­brand­ge­fahr wei­ter an. Die pro­gnos­ti­zier­ten Regen­fäl­le sind aus­ge­blie­ben oder wer­den sehr schwach aus­fal­len, dazu kommt, dass zum Teil Wind auf­kommt. Das hoch­som­mer­li­che Wet­ter der ver­gan­ge­nen Tage ver­schärft das Wald­brand­ri­si­ko wei­ter. Ab sofort gilt des­halb ein Feu­er­werks­ver­bot. Es ist wei­ter­hin ver­bo­ten, im Wald und an Wald­rän­dern Feu­er zu ent­fa­chen. Min­dest­ab­stand zum Wald sind 50 Meter. Unkon­trol­lier­te Feu­er kön­nen Flur­brän­de ver­ur­sa­chen.

Neu gilt:

  • Das Abbren­nen von jeg­li­chen Feu­er­werks­kör­pern ist ver­bo­ten.
  • Höhen- und 1. August-Feu­er sind ver­bo­ten.

Wei­ter­hin gilt:

  • Es ist ver­bo­ten, im Wald und an Wald­rän­dern Feu­er zu ent­fa­chen (Min­dest­ab­stand 50 Meter). Es gilt auch für ein­ge­rich­te­te Feu­er­stel­len und Feu­er­scha­len, sowie für selbst mit­ge­brach­te Grills aller Art (Holz-/Koh­le-/Ein­weg-/Gas­grills etc.).
  • Es ist ver­bo­ten, bren­nen­de Ziga­ret­ten und ande­re Rau­cher­wa­ren oder Streich­höl­zer weg­zu­wer­fen.
  • Das Stei­gen­las­sen von “Him­mels­la­ter­nen / Heiss­luft­bal­lo­nen” (gekauf­te oder selbst­ge­fer­tig­te), wel­che durch offe­nes Feu­er ange­trie­ben wer­den, ist gene­rell ver­bo­ten
  • Das Ent­neh­men von Was­ser für den Gemein­ge­brauch ist ver­bo­ten. Als Gemein­ge­brauch gilt die gele­gent­li­che Ent­nah­me klei­ner Was­ser­men­gen zum Bei­spiel mit­tels Eimer oder Giess­kan­ne.

Es besteht zudem in vie­len Gemein­den ein wei­ter­ge­hen­des Feu­er­ent­fa­chungs­ver­bot.  Es bedarf län­ger andau­ern­der Nie­der­schlä­ge, damit sich die Situa­ti­on ent­schärft. All­ge­mein ruft der Kan­to­na­le Füh­rungs­stab zum sorg­fäl­ti­gen Umgang mit Trink­was­ser auf. Emp­feh­lun­gen oder Ein­schrän­kun­gen im Zusam­men­hang mit Was­ser­spa­ren sind Sache der Gemein­den.

Bade­ver­bot für Mensch und Tier

Zusätz­lich gel­ten wei­ter­hin die vom Amt für Wald bei­der Basel ver­füg­ten Fischerei‑, Bade- und Betre­tungs­ver­bo­te.”

Okay, wir zitie­ren ja bloss, sie­he Titel.

 

Und die Weis­heit zum Bei­trag:

Es ist nie zu früh und sel­ten zu spät!

Volks­mund

 

 

A Basic Call to Consciousness 13
A Basic Call to Consciousness 14

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Diego Persenico Antworten abbrechen