Da mach­te die bz am 7. Janu­ar 2015 eine Umfra­ge: Gehen Sie am 8. Febru­ar wäh­len? Hier neun von zehn Ant­wor­ten:

9Stimmen

Was hät­ten Sie geant­wor­tet?
Rich­tig, Sie wären natür­lich wäh­len gegan­gen, nicht abstim­men!

Natür­lich: Wir wäh­len Natio­nal­rä­te, Stän­de­rä­te, Regie­rungs­rä­te, Land­rä­te, Gemein­de­rä­te, Ver­eins­prä­si­den­ten, etc. (und natür­lich noch alles mit ‑innen lie­be anna­car­la).

Erst im März stim­men wir dann wie­der über Sach­vor­la­gen ab. Oder wie der Duden sagt: Durch Abga­be der Stim­me eine Ent­schei­dung über etwas her­bei füh­ren.

Zwar hat der Duden noch zwei wei­te­re Erklä­run­gen für das Wort »abstim­men«:
• (etwas) in Ein­klang mit etwas brin­gen
• sich mit jeman­den abspre­chen
Die­se bei­den Erklä­run­gen wären mir für das Abstim­men eigent­lich wesent­lich sym­pa­thi­scher, in der letz­ten Zeit für mich aber abso­lut nicht zutref­fend.

Böse Schlappe für die BDP
Mattiello am Mittwoch 2/6

4 Kommentare

Kommentiere

Franz Büchler Antworten abbrechen