Etwas, was eigent­lich nichts mit die­sem Pro­jekt zu tun hat — oh je, schon wie­der — sei hier ein­fach ein­mal ange­merkt:

Dem Jah­res­be­richt des Alters­zen­trums Birs­fel­den (AZB) ist zu ent­neh­men, dass die 170 Pfle­ge­plät­ze zu rund 96% aus­ge­las­tet sind. Das AZB ist also prak­tisch voll.

Im Jah­re 2023 ver­zeich­ne­te Birs­fel­den 80 Gebur­ten und 119 Todes­fäl­le. Das heisst, Birs­fel­den wird älter. Ob die­se »Über­al­te­rung« wei­ter anhält, ist anzu­neh­men. Ob mit den Neu­woh­nun­gen der anste­hen­den Quar­tier­plä­ne sich in die­ser Hin­sicht etwas ändern wird, ist mir nicht ganz klar. Wenn tat­säch­lich damit die guten/besseren Steuernzahler:innen ange­zo­gen wer­den, dürf­te die Alters­py­ra­mi­de wohl nicht wesent­lich ändern.

Das AZB liegt ganz am Ran­de der Gemein­de Birs­fel­den, eben­so die an der Rüt­ti­hard­stras­se ange­glie­der­ten Alters­woh­nun­gen der Abend­rot Immo­bi­li­en AG.

Wer also lie­ber im Zen­trum leben möch­te, in der Nähe der Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten, der Gemein­de­ver­wal­tung, dem Thea­ter ROXY, dem Birs­fel­der Muse­um und der Schwimm­hal­le, bräuch­te auch »alters­ge­rech­ten Wohn­raum« im Zen­trum.

In der Quar­tier­pla­nung Pris­ma steht unter §4 Art & Mass der Nut­zung:
»In Bau­be­reich A2 ist die Rea­li­sie­rung eines Wohn­heims sowie eine Velo­par­kie­rung
vor­ge­se­hen. Alter­na­tiv oder ergän­zend ist eine Wohn- und Geschäfts­nut­zung zuläs­sig.
Die Nut­zung wird im Quar­tier­plan­ver­trag näher defi­niert.«

Wie wäre es denn, wenn in die­sem gan­zen Kom­plex eine Depen­dance des AZB ein­ge­rich­tet wür­de? Even­tu­ell in Zusam­men­ar­beit mit dem Wohn­heim, viel­leicht sogar »betreu­tes Woh­nen«? Da soll­te die Gemein­de aktiv wer­den …
Was mei­nen Sie?

Foto © Her­zog & deMeu­ron, leicht bear­bei­tet

Kennsch dy Birsfälde? Nr. 33
Advänt 2025 Tür.li 9

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