Hier das berühmte Vorher-Nachher-Foto:
Ich finde dieses Plakat des Birsfelder Museums aus Gründen der Ästhetik auch kein Wunder-werk. Es ist alles Geschmacksache, sagte der Hosenscheisser.
Aber deshalb muss ja niemand eine Sache beschädigen!
Nun, die Ausstellung ist vorbei, der Schaden hält sich in Grenzen …
Und zum Schluss noch dies:
»Tiefdruck von barometrischer Obszönität.«
(Hildegunst von Mythenmetz
besser bekannt unter Walter Moers)


ueli kaufmann
März 31, 2026
Die Ausstellung ist beendet. Der Schaden hält sich in Grenzen. Die handwerklich sehr gut gemalten Bilder haben nichts, aber auch gar nichts mitgeteilt. Schlicht langweilig! Und langweilig ist genau das, was Kunst nicht darf.
Und was Plakate nicht dürfen: Wandzeitungen imitieren. Die zahlreichen Infos auf dem Plakat nimmt niemand wahr. Facit: Ein lausiges Plakat für eine langweilige Ausstellung.
Immerhin, ein Fetischist.in hat sich offenbar gefunden, der/die dem Plakat etwas für die private Sammlung abgewinnen konnte.
Monika Zech
Apr. 2, 2026
An unserem Gartentor wird ein Plakat der jeweils laufendenden Ausstellung im Birsfelder Museum aufgehängt. Bis jetzt immer zu unserer Freude. Bei diesem war die Versuchung gross, dieses dilettantische „Werk“ wegzunehmen. Ja, ich habe mich sogar ein bisschen geschämt dafür. Nicht wegen nackter Brüste, ganz sicher nicht. Einfach, weil das Plakat stümperhaft gestaltet ist und zudem auf eine Ausstellung mit ziemlich kitschigen Bildern hinweist. Solcherlei gibts jeweils auch auf Jahrmärkten zu kaufen. Ich hoffe, das war ein einmaliger Ausrutscher.
Christoph Meury
Apr. 3, 2026
Tja, wo die Monika Zech recht hat, hat sie recht.
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Das Plakat ist ein Graus!
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Aber wo die Parteizugehörigkeit der Museumskommission wichtiger als der künstlerische Sachverstand ist, kann nichts besesseneres raus- oder nachkommen.
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Also heisst das Thema für die nächste Ausstellungsserie: Tabula Rasa
Andrea Scalone (Museumskommission)
Apr. 7, 2026
Die Wortmeldungen zur letzten Ausstellung im Birsfelder Museum gaben mir zu denken. Da ich in der Vor-Trump-Aera sozialisiert wurde, übe ich Kritik an (Ex)Kolleg*innen lieber direkt anstatt über die asozialen Medien oder das Birsfälder Pünggtli. Weshalb ich mich meines Kommentars enthalte.
Doch zwei Fragen an Herrn Meury hätte ich noch:
Welche Parteizugehörigkeiten in der Museumskommission sind gemeint?
Und was bedeutet “Tabula Rasa” für die nächsten Ausstellungen?
Wir nehmen Kritik gern entgegen, müssen sie aber zunächst vor allem verstehen. Danke.
Christoph Meury
Apr. 7, 2026
Ich bin ehrlich gesagt baff erstaunt über die hohe und unmittelbare Kunst- und Kulturaffinität der SP Birsfelden, welche sich in der Museumskommission seit geraumer Zeit manifestiert. Dabei frage ich mich aber auch, ob die freihändige Vergabe der Kommissionssitze traditionell Usanz ist oder ob es dafür einen klaren politischen Willen gibt? Braucht es für ein solches «Mandat» auch einen adäquaten Leistungsausweis? Oder leidet man – wie andernorts – ebenfalls an Fachkräftemangel?
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Das schlechte Plakat, welches im Birsfälderli moniert wurde, hatte offensichtlich lediglich eine Ventilfunktion und sollte natürlich nicht überbewertet werden. Wir stehen nicht vor einem ästhetischen Niedergang der Plakatkunst. Auch wenn ich als Liebhaber guter Plakate – und die Schweizer Plakatgrafiker*innen waren jahrelang Meister und spielten in der obersten Liga – gut gestaltete (ikonographische) Plakate im öffentlichen Raum sehr vermisse.
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Tabula rasa heisst, was es heisst, und bedeutet aktuell einen Reset im Personal- und Ausstellungsbereich.
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Mit etwas Selbstkritik kämen Sie, Frau Andrea Scalone, zum gleichen Schluss. Ungeachtet der Tatsache, ob Sie in der Vor-Trump-Ära sozialisiert wurden, wäre es nicht vermessen, wenn Sie uns Ihren Kommentar zu den kritischen Anmerkungen mitteilen würden.
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Die Behauptung, das Birsfelder Pünggtli (als lokaler Blog) sei ein asoziales Medium, ist eine kühne Unterstellung. Das müssten Sie allenfalls mit Ihren (Ex-)Kolleg*innen ausdiskutieren.
Franz Büchler
Apr. 8, 2026
Die in deinem letzten Satz gemachte Unterstellung, Andrea Scalone platziere das Birsfälderpünggtli bei den asozialen Medien ist fehl am Platze:
»… anstatt über die asozialen Medien oder das Birsfälder Pünggtli …«
Das “oder” scheint mir in diesem Satz wesentlich.
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Die Stelle für neue Mitglieder der Museumskommission war ausgeschrieben. Auch du, Christoph, hättest dich melden können …
Christoph Meury
Apr. 8, 2026
Lieber Franz,
Nachfolger*innen findet man nicht per Ausschreibung, oder Inserat. Nachfolger*innen hat man aufgebaut und gefördert, oder man steht irgendwann mit leeren Händen da.
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Ich habe in meinem Berufsleben getan, was getan werden musste und irgendwann ist einfach gut so! Niemand ist unersetzlich.