Die glei­chen Leu­te, die uns weis­ma­chen wol­len,
dass mit der Besteue­rung von Koh­len­stoff­di­oxid und ande­ren »Abga­sen«,
dass mit dem pro­pa­gier­ten Min­der­kon­sum von Fleisch,
dass mit den bezahl­ten Sozi­al­hil­fe­leis­tun­gen,
dass mit der ange­sag­ten Flug­scham,
eben­so mit der Kon­zern­ver­ant­wor­tungs­in­itia­ti­ve,
unser aller Wohl­stand ver­lo­ren gehe, uns so qua­si das über Jahr­zehn­te erkämpf­te Kote­lett gestoh­len wer­de, also die glei­chen Leu­te wol­len es dem Schwei­zer Volk nicht gön­nen, dass sie mit einem JA zur Initia­ti­ve »mehr bezahl­ba­re Woh­nun­gen« ihr Kote­lett behal­ten kön­nen und es nicht durch exor­bi­tan­te Mie­ten weg­ge­fres­sen wird.

Oder wie Robert Misik es in sei­nem Blog sagt:
»Klas­sen­fra­gen wer­den als Lebens­stil­fra­gen ver­han­delt, statt als Kämp­fe um Min­dest­löh­ne und Sozi­al­leis­tun­gen. Die sel­ben, die den Leu­ten die Not­stands­hil­fe (Sozi­al­hil­fe in Öster­reich) neh­men wol­len, ver­tei­di­gen jetzt deren Recht auf Schnit­zel.«

So zeigt Misik die rech­te Dop­pel­bö­dig­keit auf. Denn das Schnit­zel kann auch dann (wie­der) zum Luxus wer­den, wenn die Mie­te das hal­be Monats­ein­kom­men weg­frisst.

Birs­fel­den ist auf einem guten Weg.
Dar­um JA zur Initia­ti­ve am 9. Febru­ar 2020.
Machen wir Nägel mit Köp­fen.

27. Januar 1945 / 2020
Zur Erweiterung der Rassismus-Strafnorm 5

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Christoph Meury Antworten abbrechen