Das Credo der Freiheitliche Bewegung Schweiz:
»• Unsere Heimat als nachhaltig gepflegte Ressource ist das Zentrum der Entwicklung, die wir bewirtschaften, die wir pflegen, die wir beschützen, damit es den Bürgerinnen und Bürger der Schweiz zu jenem Wohlstand verhelfen mag, um so ohne Sorge um die Heimat den Blick auch nach aussen zu richten.
• Nur einen hohen Wohlstand in unserem Land, den wir durch Fleiss, Kreativität, Exaktheit, Sauberkeit, Friedseligkeit, Innovation und Kontinuität für jede einzelne Bürgerin und jeden einzelnen Bürger erlangen, wird es uns erlauben aus Ressourcen zu schöpfen, damit wir uns gegenüber dem Elend in der Welt solidarisch zeigen können.
• Eine goldene Zukunft offenbart sich dann, wenn alle Schweizer Bürgerinnen und Bürger einträgliche Arbeit, genussvolle Freizeit, angstlose Zukunfts-Perspektiven und ein friedvolles, sozial abgesichertes Dasein geniessen können, obwohl wir uns gegenüber der Welt solidarisch zeigen.
• Weitere Bekenntnisse finden sie hier.«
Insgesamt scheint mir die Bewegung sehr SVP nahe oder gar ein bisschen mehr rechts noch, so wie sie Multikulturalismus, Globalisierung und Massenzuwanderung entschieden ablehnt. Ziel der europäischen Integration ist für sie die Gemeinschaft jener Staaten, die geografisch, geistig und kulturell Europa ausmachen und die sich den abendländischen Werten, dem Erbe der Kulturen und den Traditionen der europäischen Völker verpflichtet haben.
Hier der Text der Initiatiave rot und der Text des Gegenvorschlags blau:
Art. 99 Abs. 1bis und 5
1bis Der Bund stellt sicher, dass Münzen oder Banknoten immer in genügender Menge zur
Verfügung stehen.
5 Der Ersatz des Schweizerfrankens durch eine andere Währung muss Volk und Ständen zur Abstimmung unterbreitet werden.
Art. 99 Abs. 1bis und 2bis
1bis Die schweizerische Währung ist der Franken.
2bis Die Schweizerische Nationalbank gewährleistet die Bargeldversorgung.
Die Unterschiede zwischen Initiative und Gegenvorschlag scheinen nicht riesig zu sein. Dennoch sind die Initianten mit dem Gegenvorschlag nicht einig.
Die Initianten stellen sich unter Bargeld Banknoten und Münzen vor.
Die Variante des Gegenvorschlags könnte plötzlich später auch andere Währungen wie »Bitcoins« etc. oder am Ende gar »Twint« zu Bargeld ernennen.
Obwohl mir der geistige, politische Hintergrund der Organisation Freiheitliche Bewegung Schweiz absolut nicht gefällt, finde ich die Initiative durchaus gut und zustimmungswürdig.
Und zum Schluss noch dies:
»Wie schlagen sich bargeldlos
Arme, Obdachlose und Kinder durchs Leben,
ohne Bankkonto und Kreditkarte?«


