Wäh­rend der Fuss­ball Welt-Meis­ter­schaft die­sen Som­mer hat­ten wir zu jedem Spiel­tag einen lite­ra­ri­schen Ball­bei­trag gebracht.
Beson­ders oft wur­de der Bei­trag 21 ange­klickt. Es scheint, dass Fuss­ball nach wie vor Män­ner­sa­che ist aber mit sol­chen Aus­sa­gen ste­he ich schon wie­der im Abseits mit­ten im Gen­der-Straf­raum. Sei’s drum! 

War­um aber jetzt noch eine Nach­spiel­zeit, eine Nachlesezeit.?
Ein auf­merk­sa­mer Leser hat uns auf einen feh­len­den Titel hin­ge­wie­sen, den wir nicht gekannt haben. Danke!

Allen lite­ra­risch bewan­der­ten Fuss­bal­lern, allen fuss­ball­spie­len­den Lesern- und Lite­ra­ten mit bes­tem Gewis­sen zur Lek­tü­re emp­foh­len. 

Mit ver­hal­te­nem eng­li­schen Under­state­ment schil­dert er, wie ein bis dato unbe­kann­tes Pro­vinz-Team den Cup, das  Pokal­spiel in Eng­land gewin­nen kann und gewinnt, 

Der bri­ti­sche Autor J.L. Carr (1912 — 1994) ver­öf­fent­lich­te den Roman unter dem Titel „How Stee­p­le Sin­der­by Wan­de­rers Won the FA Cup“, Lon­don 1975. Die deut­sche Über­set­zung erschien 2017 im Dumont Verlag.

Als Weis­heit zum Bei­trag zitie­ren wir ger­ne die 5 Regeln, die einer­seits den FCB, and­rer­seits die Dop­pel­ad­ler-Nati wie­der ziel­füh­rend beein­flus­sen könnte.

Weis­heit zum Beitrag

Regel 1

Man kann den Ball ohne Wei­te­res spie­len, ohne auf sei­ne Füs­se zu schau­en. Frau­en müs­sen beim Stri­cken auch nicht auf ihre Hän­de gucken.

Regel 2

Ein her­aus­ra­gen­der Tor­wart ist das wert­volls­te Gut eine Mann­schaft. Selbst einem über­le­ge­nen Geg­ner kann er bei­na­he aus eige­ner Kraft den Sieg vereiteln.

Regel 3

Ein guter Tor­wart muss nicht unbe­dingt ein guter Fuss­bal­ler sein. Er braucht ähn­li­che Fähig­kei­ten wie ein guter Schrei­ner oder Bus­fah­rer — er muss augen­blick­lich Räu­me und ihr Fas­sungs­ver­mö­gen ein­schät­zen kön­nen. Aus­ser­dem muss er über aus­ser­ge­wöhn­li­che Geschick­lich­keit und Mut verfügen.

Regel 4

Der ein­zi­ge bedeu­ten­de Unter­schied zwi­schen den tech­ni­schen Fähig­kei­ten eines Ama­teurs und denen eines Pro­fis ist, dass Letz­te­rer den Ball mit dem Kopf weit­aus prä­zi­ser wei­ter­lei­ten kann.

Regel 5

Jeder Spie­ler bis auf den Mit­tel­stür­mer muss das eige­ne Tor ver­tei­di­gen, und jeder Spie­ler bis auf den Tor­wart muss das geg­ne­ri­sche Tor angrei­fen. 

 

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Mattiello am Mittwoch 4/32
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