1. LKWs und Sat­tel­schlep­per wer­den brei­ter und län­ger, Trams wer­den län­ger und schwe­rer. Die Rhein­fel­d­er­stras­se ist eine künst­lich auf­ge­schüt­te­te Ram­pe (Ver­mut­lich gestampf­ter Bau­schutt). Verträgt’s da noch inmit­ten der Schüt­tung eine Kreu­zung mit Sei­ten­ram­pe und Ampel? Die Tief­bau­pla­ner wer­den dies berech­net haben und ken­nen bestimmt den Kur­ven­ein­schlag und Wen­de­kreis von Sat­tel­schlep­pern.


2. Ich weiss, dop­pelt genäht hält bes­ser. Aber: Sind Ver­kehrs­krei­sel nicht ursprüng­lich ge- und erdacht wor­den, um Ver­kehrs­am­peln zu ver­mei­den, auf Ampeln zu ver­zich­ten, um so den Ver­kehr zu ver­flüs­si­gen? Kann man auf Ampeln ver­zich­ten, wenn der wich­tigs­te Ver­kehrs­teil­neh­mer für die loka­le Bevöl­ke­rung den Mini-Krei­sel­ver­kehr auf zwei Gera­den kreuzt und das im Abstand von 500 m gleich zwei­mal?
Ob und wie das am Krei­sel Dufourstrasse/Wettsteinbrücke funk­tio­niert, kann beob­ach­tet wer­den. Wir dür­fen gespannt sein, was der­zeit am Neu­wei­ler­platz gebas­telt wird. Der Wett­stein­platz war­tet auch noch auf eine “Sanie­rung”. Die bei­den Plät­ze (die Bezeich­nung sagt es), haben den vier­fa­chen Radi­us für den Krei­sel (geschätzt).
Gera­de mer­ke ich, dass die bei­den geplan­ten Mini-Krei­sel in Birs­fel­den drei Zu‑, bzw. Abflüs­se haben, der Neu­wei­ler­platz deren sechs, der Wett­stein­platz deren acht. Also der Ver­gleich hinkt, was nicht aus­schliesst, den­noch dar­über nach­zu­den­ken. Ergän­zend muss noch erwähnt wer­den, am Neu­bad und beim Wett­stein pas­sie­ren kei­ne inter­na­tio­na­len Sat­tel­schlep­per.

3. Müss­te der Bund sich nicht pro­mi­nen­ter an den Kos­ten betei­li­gen? Schliess­lich wird hier ein Über­druck­ven­til einer Natio­nal­stras­se geplant. Steht der Ver­kehr auf der Bas­ler Ost­tan­gen­te still, wei­chen die Auto­mo­bi­lis­ten auf die Birs­fel­der Haupt­stras­se aus, was auch von Goog­le so emp­foh­len wird.  Die Goog­lers zah­len in Euro­pa (und dazu gehört auch die Schweiz, lie­be Hele­bar­dis­tin­nen) kei­ne Steu­ern.
Dass inter- und natio­na­le Fir­men hier kei­ne Steu­ern ent­rich­ten,  ist inzwi­schen hin­läng­lich bekannt. Wir haben das im Pünggt.li schon mehr­fach dar­ge­legt.
Aber eben: GUTTA CAVAT LAPIDEM. Ste­ter Trop­fen … usw. Man kennt die Weis­heit. Wir wer­den dies an jeder ent­spre­chen­den Stel­le wie­der­ho­len.


4. Was sagen eigent­lich die Bus­chauf­feu­re zum Mini­k­rei­sel beim „Bären“, die Tram­füh­rer zum Weg­fall der eige­nen Fahr­spur, die ÖV-Leit­stel­len zum Ein­hal­ten der Fahr­plä­ne? Steht dann das Tram nicht auch in der Stau­s­pur?
Das gros­se Schwei­gen der Betrof­fe­nen bei der End­sta­ti­on Hard­wald hört sich nach Maul­korb an. Das lässt sich auch im Selbst­ver­such über­prü­fen. Die Chauf­feu­re und Chauf­feu­sen machen an der Tramschlau­fe eine Pau­se. Da sie wäh­rend der Fahrt nicht mit den Fahr­gäs­ten spre­chen sol­len, sind sie dank­bar für einen kur­zen Wort­wech­sel, zumal für sol­che Fra­gen, die deren täg­li­che Arbeit betref­fen.

Bil­der: Pünggt.li, BUVEK, Screen­shot, bzWer­bung

Trump Dämmerung 103
USA - Eine alternative Geschichte 8

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