Der Bund unter­stützt ins­be­son­de­re:
Der Absatz 2 zählt kon­kre­te Mass­nah­men­fel­der auf, in denen der Bund finan­zi­el­le Unter­stüt­zung leis­ten soll. Es ist aber natür­lich nicht aus­ge­schlos­sen, dass der Bund in wei­te­ren Berei­chen För­der­mass­nah­men ergreift oder Inves­ti­tio­nen tätigt, die dem Ziel in Absatz 1 ent­spre­chen. Es liegt am Gesetz­ge­ber, wei­te­re sol­che Berei­che wie die inter­na­tio­na­le Kli­ma­fi­nan­zie­rung zu defi­nie­ren. Der Text schliesst dies nicht aus.

»Absatz 2 Buch­sta­be d.: Sen­ken
d. nach­hal­ti­ge und ins­be­son­de­re natür­li­che Kar­bon­sen­ken

Der Bericht des Welt­kli­ma­rats zum 1.5 Grad Ziel hat gezeigt,6 dass es zum Errei­chen die­ses Ziels nega­ti­ve Emis­sio­nen braucht – also den Ent­zug von CO2 aus der Atmo­sphä­re. Mit der Initia­ti­ve sol­len dar­um auch sol­che Mass­nah­men geför­dert wer­den. Die Prio­ri­tät liegt bei natür­li­chen Sen­ken, wel­che CO2 spei­chern, wie Bäu­me oder Moor­bö­den. Aber auch tech­ni­sche Mass­nah­men wie Car­bon Cap­tu­re and Sto­rage (CCS) sol­len unter­stützt wer­den.
Mit dem Begriff »nach­hal­tig« wird sicher­ge­stellt, dass Sen­ken kei­ne kurz­fris­ti­gen Lösun­gen sind und nicht zu Las­ten von Mensch und Umwelt rea­li­siert wer­den. Die­se Gefahr droht sonst beson­ders, wenn es sich um Sen­ken im Aus­land han­delt.

»Absatz 2 Buch­sta­be e.: Bio­di­ver­si­tät
e. die Stär­kung der Bio­di­ver­si­tät, ins­be­son­de­re zur Bekämp­fung der Fol­gen der
Kli­ma­er­wär­mung.«

Die Bio­di­ver­si­täts- und die Kli­ma­kri­se hän­gen eng zusam­men. Mass­nah­men gegen Kli­ma­wan­del und Bio­di­ver­si­täts­ver­lust kön­nen sich umge­kehrt gegen­sei­tig unter­stüt­zen. Daher muss auch die Bio­di­ver­si­tät gestärkt wer­den. Dadurch ver­bes­sert sich auch die Anpas­sungs­fä­hig­keit an den Kli­ma­wan­del (Resi­li­enz). Dies hält auch das Pari­ser Kli­ma­ab­kom­men in Arti­kel 7 fest, wonach die Ver­trags­par­tei­en die Stär­kung der Wider­stands­fä­hig­keit öko­lo­gi­scher Sys­te­me, unter ande­rem durch wirt­schaft­li­che Diver­si­fi­zie­rung und nach­hal­ti­ge Bewirt­schaf­tung der natür­li­chen Res­sour­cen, in ihren natio­na­len Poli­ti­ken sicher­stel­len sol­len.

Quel­le: klima-fonds.ch  Grü­ne Schweiz, Ver­ein Kli­ma­schutz Schweiz, jun­ge grue­ne, Travail.Suisse, casa­fair, JUSO/JS/GS, PRO VEL, EVP

Und zum Schluss noch dies:
»Kei­ne Schnee­flo­cke in der Lawi­ne
wird sich je ver­ant­wort­lich füh­len.«

(Sta­nis­law Jer­zy Lec)

Mattiello am Mittwoch 26/8
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