Von Bigler (Direk­tor Schweiz­erisch­er Gewer­be­ver­band) über Buser (Wirtschaft­skam­mer) bis Pego­raro (Regierungsrätin Basel-Land­schaft) find­en sie alle, die Wirtschaftsver­ban­del­ten, die zweite Röhre müsse her. Auch als Lösung gegen die regionalen Eng­pässe.
Wie wenn durch diese zweite Got­thardröhre die Kapaz­ität der Auto­bahn A2 in unser­er Region dadurch verbessert würde. Es ist für mich unver­ständlich, noch immer der schon tausend­mal wider­legten Mei­n­ung zu frö­nen, dass mehr Strassen die Staus ver­hin­dert. Mehr Strassen und mehr Spuren ziehen mehr Verkehr an.
Und ich frage mich auch, nach welch­er Logik durch diese zweite Röhre der Verkehr in unser­er Region schneller abfliessen soll, wenn Leuthard (Bun­desrätin) beteuert, die Kapaz­ität am Got­thard werde nicht erhöht.

Dazu gibt es auf OnlineRe­ports einen Artikel zu den Argu­menten der Geg­n­er der zweit­en Röhre aus der Sicht der Region Basel. Und dazu gehört ja auch Birs­felden, dessen Staukatas­tro­phe durch diese Röhre auch nicht gemindert wird — und eventuell noch länger anhal­ten wird, wenn die Eng­pässe der Region wegen Got­thardröhren­geld­man­gel doch in Bedräng­nis kommt. Das bestre­it­en die Befür­worter zwar, ich habe da aber meine grossen Zweifel …

… darum gehe ich mit Pedro Lenz einig, der ein­drucksvoll gegen diese unsin­nige zweite Röhre, gegen die Tran­sithölle Schweiz, seinen »Röhre-Blues« vorträgt.

Danke für das Stück Glück!
Wochenrückblick

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