Rund um Weihnachten tauchen sie mehr und mehr auf, bis sie (auch alter Brauch) nach dem Dreikönigstag wieder entfernt werden.
Küssen unter dem Mistelzweig, soll die Liebe auf ewige Zeiten festigen … Könnte hier zum Marathon werden …
Der römische Naturforscher Plinius der Ältere, rund 77 n. Chr., sagte beispiels-weise über die Kelten:
»Nichts ist den Druiden – so nennen sie ihre Magier – heiliger als die Mistel und der Baum, auf dem sie wächst, wofern es nur eine Eiche ist.
Sie meinen wahrhaftig alles, was auf jenen Bäumen wächst, vom Himmel gesandt und ein Kennzeichen des von der Gottheit selbst erwählten Baumes sei.«
In der Berner Zeitung vom 8. Mai 1857 lesen wir von einem amtlichen Erlass betreffend die Misteln (Bild links).
Ob die Gemeinde Birsfelden sich für das noch zuständig fühlt?

