„D’Zyt isch do, d’Zyt isch do! 
Singt’s uf em Nuss­baum scho gug-gu,
d’Zyt isch do, d’Zyt isch do! 
Singt’s uf em Nuss­baum scho. 
Singt’s uf em Schleedornhaag, 
singt’s was es sin­ge mag: 
s’isch Mai­edaag, s’isch Maiedaag!

Vor zwei Tagen sind sie auf­ge­taucht, die Pla­ka­te und Fly­er der FCB-Fans, die zu einer wei­te­ren Gross­de­mo in Basel auf­ru­fen. Sie hän­gen über­all in der Stadt, wild pla­ka­tiert, auch in Birs­fel­den. Im Fly­er wird erklärt, dass sich die Fans zum Spiel Basel : Luzern vor dem Sta­di­on tref­fen sol­len, mit Mas­ken und Abstand in Zweiergruppen.
Den Ori­gi­nal­text des Flug­blatts erspa­ren wir unse­rem Publi­kum. Einer­seits, weil ohne­hin alle wis­sen wor­um es geht, and­rer­seits ein­mal mehr in Bas­ler Mund­art ver­fasst und daher unles­bar, weil vol­ler Feh­ler. Heut­zu­ta­ge glau­ben alle, schrei­ben zu kön­nen, wie ihr Schna­bel gewach­sen ist. Spre­chen okay, aber mit dem Schna­bel schrei­ben? Schade!
Immer­hin wei­sen wir dar­auf hin. Es han­delt sich um ein über­par­tei­li­ches und regio­na­les Anlie­gen, dem sich auch Fussballabstinezler*innen hier­zu­lan­de nur schwer ent­zie­hen können.

Und die Weisheit:

„mer glau­be nit an Gaischter“

Die Weltwoche, Donald Trump und alternative Wahrheiten - eine Analyse 8
Bundesrat entscheidet am 19. März 2021

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