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Gus­tav Meyrink hat­te zu Lebzeit­en neben vie­len Bewun­der­ern und neb­st Fein­den auch Kri­tik­er, die sein lit­er­arisches Werk als reis­serisch, triv­ial oder schlicht unver­ständlich abtat­en. Frans Smit schreibt in sein­er Biografie…

1921 pub­lizierte Meyrink “Der Weisse Dominikan­er”, wegen Stre­it­igkeit­en mit dem Kurt Wolff-Ver­lag neu im Riko­la-Ver­lag. Dies­mal spielt die Geschichte wed­er in Prag noch in Ams­ter­dam, son­dern in einem kleinen Städtchen…

Zwei Jahre nach dem Grosser­folg “Der Golem” veröf­fentlichte Meyrink seinen zweit­en Roman, “Das Grüne Gesicht”. Da wir nicht weit­er auf ihn ein­treten, hier wenig­stens eine kleine Rezen­sion: Der Schau­platz ist…

Bevor wir uns den weit­eren Roma­nen Meyrinks zuwen­den, — allerd­ings nur auf “Walpur­gis­nacht” etwas tiefer einge­hen wer­den -, hier noch ein Hin­weis auf die rät­sel­hafteste Episode im Leben des Schriftstellers:…

1917 — Deutsch­land steckt nach den vie­len bru­tal­en Mate­ri­alschlacht­en an der West­front weit­er­hin im Stel­lungskrieg. Auch an der Ost­front bewegt sich nichts mehr. Doch im April bewegt sich doch etwas:…

Im Novem­ber 1906 traf Meyrink mit sein­er Fam­i­lie in München ein. Voraus­ge­gan­gen war ein län­ger­er Aufen­thalt in Mon­treux, das er später sehr zum Lei­d­we­sen des dor­ti­gen Touris­mus­bueros in ein­er gleichnamigen…

“Die Hand­lung spielt im Prager Ghet­to im Juden­vier­tel. Die Atmo­sphäre ist düster, giftig, und die Armut des Ghet­tos ist in seine Bewohn­er gesunken, darunter Mörder, Diebe und Pros­ti­tu­ierte. Die Gebäude…

“Das Mondlicht fällt auf das Fußende meines Bettes und liegt dort wie ein großer, heller, flach­er Stein. Wenn der Voll­mond in sein­er Gestalt zu schrumpfen begin­nt und seine rechte Seite fängt…

Fast alle Akademik­er, die sich seit einiger Zeit mit dem “okkul­ten Unter­grund” in der west­lichen Geis­tes­geschichte auseinan­der­set­zen, hal­ten den gebühren­den “objek­tiv­en akademis­chen Abstand” zu ihren Forschungs­ge­gen­stän­den. Und falls ein­er von…

“Okkul­tismus” — ein Begriff, der je nach Stand­punkt des Lesers und der Leserin entwed­er ein Syn­onym für ver­botenes, gefährlich­es, vielle­icht aber auch faszinieren­des geistiges “Ter­ri­to­ri­um” ist, — oder schlicht und…

Wie faszinierend Mey­er in Prag auf seine Zeitgenossen gewirkt haben musste, machen Erin­nerun­gen zweier Bekan­nter deut­lich: “Seine diskrete Manier, seine Weltläu­figkeit hat­ten etwas an sich, das irgend­wie in einem undeutlichen…

Prag war um die Jahrhun­der­twende Nährbo­den gross­er lit­er­arisch­er Tal­ente. Illus­tre Namen wie Franz Kaf­ka, Rain­er Maria Rilke, Max Brod und Franz Wer­fel zeu­gen davon. Doch der junge Gus­tav hat­te anderes im…

“Gegen Mor­gen schob er seinen Lehn­stuhl dicht zum Fen­ster und schaute in die Mor­gendäm­merung und dann in die aufge­hende Sonne. Den ab und zu aufge­hen­den Frauen stre­ichelte er öfters tröstend…