1979 hat Franz Hoh­ler unsere Zukunft in sei­ner Erzäh­lung “Die Rück­erobe­rung” bereits beschrie­ben. Die Rück­erobe­rung hat nun auch nach­weis­bar Birs­fel­den erreicht. Die Bil­der am Ende des Bei­trags.

Stadt­pla­ner und Land­be­sit­zer wer­den sagen, dass sei eine ille­gale Zwi­schen­nut­zung. War­ten wir ab, wann die Birs ihr ehe­ma­li­ges Auen­gelände beid­sei­tig zurück­er­obert und die mensch­li­che Zwi­schen­nut­zung been­det?
Der Umwelt­i­gno­rant (beschei­de­ner Wortschatz/grosse Klappe), der der­zeit als Zwi­schen­nut­zer im Weis­sen Haus sitzt, könnte dann um Rat gebe­ten wer­den, hat er doch aktu­ell in Texas Erfah­rung damit, wie es aus­sieht, wenn die Natur zurück­kommt, aber das ist eine andere Geschichte.

Wer das Titel­bild genau betrach­tet, sieht hin­ter dem vor­der­grün­di­gen Dschun­gel im Hin­ter­grund das ROXY. Ein bald 100 Jahre alter Kul­tur­raum, der wäh­rend Jahr­zehn­ten als Zement­la­ger und “Evan­ge­li­sa­ti­ons­raum in spe” zwi­schen­ge­nutzt wurde. Von Kul­tur­schaf­fen­den erfolg­reich zurück­er­obert. Zudem gräbt unter der künst­lich auf­ge­schüt­te­ten Rampe der Rhein­fel­d­erstrasse fröh­lich ein Dachs seine Gänge, Kaver­nen und Not­aus­gänge.

Was­ser fliesst schnel­ler, als Tiere trin­ken und Pflan­zen wach­sen.  (Theo Brehm)

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