»Bund und Kan­tone lancieren die nationale Impfwoche
Die Imp­fung bleibt das wirk­sam­ste Mit­tel, um die Pan­demie in der Schweiz zu been­den. Bund und Kan­tone führen deshalb eine Imp­fof­fen­sive durch, um möglichst viele Per­so­n­en über die Vorteile der Imp­fung zu informieren. Erstens ver­anstal­ten sie vom 8. bis 14. Novem­ber unter dem Mot­to «Gemein­sam aus der Pan­demie» eine nationale Impf­woche. Zweit­ens ermöglichen in den näch­sten Wochen zusät­zliche Impf­mo­bile einen nieder­schwelli­gen Zugang zur Imp­fung in der ganzen Schweiz. Drit­tens wer­den Bera­terin­nen und Beratern alle, die möcht­en, direkt mit Infor­ma­tio­nen über die Imp­fung versorgen.
Die Imp­fof­fen­sive ist bre­it abgestützt und soll in der gesamten Bevölkerung wahrgenom­men wer­den. Bund und Kan­tone sowie zahlre­iche Ver­bände und Organ­i­sa­tio­nen arbeit­en mit Hochdruck an der Umset­zung der Imp­fof­fen­sive. Diese beste­ht aus drei Teilen: ein­er nationalen Impf­woche, zusät­zlichen mobilen Beratungs- und Impf­stellen sowie per­sön­lichen Informationsangeboten.
«Gemein­sam aus der Pan­demie»: Nationale Impf­woche vom 8. — 14. November.«

So weit ein Auss­chnitt aus der amtlichen Mit­teilung von heute Mittwoch.
Wie sieht es denn in Birs­felden aus? Hier ein paar Fakten:

Am 10. Okto­ber 2021 verze­ich­nete Birs­felden 28 Fälle.
Am 16. Okto­ber 2021 verze­ich­nete Birs­felden 38 Fälle.
Am 1. Novem­ber 2021 waren es dann 53 Fälle und eine 7‑Tage-Inzi­denz 504.
Darin kön­nten die 28 Schüler:innen sein, die seit let­zter Woche in Quar­an­täne sind.

Dazu kom­men seit Dien­stag 15 pos­i­tiv getestete Kinder, die durch das Pool­ing gefun­den wurden.
Seit Dien­stag sind nun 109 Schüler:innen in eine 10 Tage dauern­den Quarantäne.
Für sieben Klassen gibt es Fernunterricht.

Da scheinen Herb­st­fe­rien und Herb­stmesse die Hand im Spiel zu haben.
Aber auch in der ganzen Schweiz steigen die Fallzahlen.

Bei der 7‑Tage-Inzi­denz liegt Basel­land mit 133,7 über dem Schweiz­erischen Durchschnitt.
Mit ein­er Zunahme von 73% schafft es Basel­land auf Platz zwei der Neg­a­tivliste, eben­falls beim R‑Wert mit 1,44.
Es gab eine Zeit, da wur­den bei einem R‑Wert über 1 die Beizen geschlossen.

Inner­halb des Kan­tons liegt Birs­felden eben­falls auf Platz 2 der Neg­a­tivliste mit ein­er 7‑Tage-Inzi­denz von 504.
Bei solchen Zahlen wur­den in Deutsch­land die Schulen wieder geschlossen.

Mit 52% voll­ständig geimpften und mit 5,6 ein­mal Geimpften, liegt Birs­felden weit unter dem schweiz­erischen und basel­ländis­chen Durch­schnitt zurück.

Hal­lo Birs­felden! Impfen ist angesagt!

Der Gemein­der­at sollte wohl in Birs­felden eine eigene Impfkam­pagne starten, denn Birs­felden liegt auch als stadt­na­he Gemeinde beim impfen zurück. Das wäre im Moment sehr, sehr dringend.
Dafür gäbe es ja die Abteilung »Leben in Birs­felden«, tschuldigung, heute »Departe­ment Gesellschaft, Freizeit & Kultur«.

Und darum noch ein­mal Kristi­na Vogel:

Was mir in der ganzen Debat­te immer zu kurz kommt:
Wir machen so viel Mist mit unserem Körper:
rauchen, trinken, stopfen so viel Müll in uns rein,
Fleisch für einen Euro das Kilo, ich übertreibe jet­zt bewusst mal. Sobald es aber um die Imp­fung geht, da sor­gen sich
plöt­zlich viele um ihre Gesundheit.
Das ste­ht in keinem Verhältnis.

Mattiello am Mittwoch 21/44
Die Schweiz in Europa 19

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