Das Fazit des gest­ri­gen Abends: Das Face-Lif­ting der Gemein­de­ord­nung ist gelun­gen, es bleibt alles beim Alten. Zumin­dest fast. Denn der Gemein­de­rat hat sämt­li­che sei­ner Ände­rungs­wün­sche bewil­ligt bekom­men und ist nun mit erhöh­ten Finanz­kom­pe­ten­zen aus­ge­rü­stet und darf sei­ne Bera­tungs­kom­mis­sio­nen ab der näch­sten Legis­la­tur wie­der sel­ber wäh­len. Der Gemein­de­kom­mis­si­on muss er ledig­lich ein klei­nes Veto­recht ein­ge­ste­hen (sor­ry, schlecht auf­ge­passt, kor­rekt hier).

Die Alb­träu­me über eine erneu­te Dis­kus­si­on zum Ein­woh­ner­rat bewahr­hei­te­ten sich nach Hilt­manns ein­dring­li­chem Appell nicht und auch sonst lief alles ganz smooth und rela­tiv tem­po­reich ab. Die ihr Recht aus­üben­den 96 Stimm­bür­ge­rin­nen und Stimm­bür­ger sas­sen still und fast etwas mut­los da und staun­ten, wie der Gemein­de­prä­si­dent durch die Para­gra­phen turn­te. Das Wort von Kom­mis­si­ons- und Ver­samm­lungs­sei­te ergrif­fen prak­tisch nur “die Jun­gen”, die Zah­len­mäs­sig aber in der deut­li­chen Unter­zahl waren. Ob das mit ein Grund ist, wes­halb die frisch prä­sen­tier­ten Anträ­ge kein Gehör fan­den? Es wird jeden­falls nichts mit einem neu­tra­len Ver­samm­lungs­prä­si­den­ten und die Amts­dau­er der gewähl­ten Volks­ver­tre­ter bleibt ungedeckelt.

Die danach prä­sen­tier­te Fül­le an Infor­ma­tio­nen war ein wei­te­rer wich­ti­ger Teil, wobei es zu den trak­tan­dier­ten Punk­ten Zen­trum, Pen­si­ons­kas­se und Schul­raum­pla­nung nicht viel neu­es gab, aus­ser dass dem­nächst Vor­la­gen dazu kom­men wer­den. Eben­falls dem­nächst — näm­lich noch in die­sem Jahr — soll der Muse­ums­lift kom­men. Die Abklä­run­gen zu den Abklä­run­gen sind bald abge­klärt und des­halb geht es vor­wärts. Wir über­le­gen uns, dazu bald Wet­ten anzunehmen.

Die Haupt­neu­heit des Abends war sicher­lich die erste offi­zi­el­le Infor­ma­ti­on zur Freistellung/Kündigung des Werk­hof­lei­ters, die ein­mal mehr für nega­ti­ve Schlag­zei­len sor­gen dürf­te. Mehr dazu gleich hier. Schliess­lich gab es auch Lebens­zei­chen von “Leben in Birs­fel­den”, das sich momen­tan mit dem Schiess­stand in Prat­teln, der Schlies­sung des Tagis und einem sport­li­chen Gross­an­lass beschäf­tigt. Und Wal­ter Mär­ki war — wie fast vor jeder Gemein­de­ver­samm­lung — an einer Sit­zung beim Kan­ton zum The­ma “Haupt­stras­se”.

Zu guter Letzt gab es noch Tadel für die Mit­glie­der der Gemein­de­kom­mis­si­on, deren Stimm­ent­hal­tun­gen manch einen älte­ren Her­ren ver­wir­ren, weil er nicht weiss, wie er abstim­men muss. Und das mut­mass­lich alles nur aus Faul­heit! Ich inter­pre­tie­re dies anders und schlies­se für ein­mal auch mit einer…

… Weis­heit zum Artikel

»Je mehr ich weiss, desto mehr erken­ne ich, dass ich nichts weiss.«

Albert Ein­stein

Damit Gerüchte nicht mehr Gerüchte sind.
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