Gestern Frei­tag hat der »earth­strike« in Austra­li­en. Heu­te Frei­tag ist auch Euro­pa dran. Soll­ten Sie die Demo in Basel ver­passt haben, ist ein Nach­ho­len an fol­gen­den Orten noch mög­lich:

20. Sep­tem­ber
• Basel, St. Gal­len und Sion mach­ten heu­te den Anfang.
21. Sep­tem­ber
• Chur: Velo­de­mo, Alex­an­der­platz, 19:00
27. Sep­tem­ber
• Aar­au: Bahn­hof­platz, 13:00
• Baden: Bahn­hof­platz, 13:00
• Biel: [Ort folgt], 11:00
• Frau­en­feld: Lin­den­park, 13:00
• Fri­bourg: Place Geor­ge-Python, 10:00
• Genè­ve: Place des 22 Can­tons, 14:00
• Jura: Place de la gare, Por­ren­truy, 15:30
• Lau­sanne: Place de la Gare, 10:00
• Neu­châ­tel: Uni­ver­sité de Neu­châ­tel, 8:15–16:00, ras­sem­ble­ment 12:00
• Rap­pers­wil: Fisch­markt­platz, 11:30
• Schaff­hau­sen: Fron­wag­platz, 17:00
• Win­ter­thur: Kirch­platz, 12:00
• Zürich: Rat­haus, 16:00 / Mün­ster­hof, 16:30 (Demos lau­fen zusam­men)
28. Sep­tem­ber
• Bern: Natio­na­le Kli­ma­de­mo Schüt­zen­mat­te, 13:30

Und wie Chri­stoph Meu­ry es so schön kom­men­tier­te:
»Wenn im Schnarch­par­la­ment in Bern ein paar Akti­vi­stIn­nen ein Trans­pa­rent ent­rol­len, um auf die Kli­ma­ka­ta­stro­phe auf­merk­sam zu machen ener­vie­ren sich die Poli­ti­ke­rIn­nen. Sie füh­len sich in ihrer seli­gen Ruhe gestört. Die Poli­tik­ma­schi­ne stot­tert für ein paar Minu­ten. Das ist akti­ve Poli­tik!
Heu­te wer­den welt­weit ein paar Hun­dert­tau­sen­de auf die Stras­se gehen. Fri­days for Future ist eine glo­ba­le sozia­le Bewe­gung aus­ge­hend von Schü­lern und Stu­den­ten, wel­che sich für mög­lichst umfas­sen­de, schnel­le und effi­zi­en­te Kli­ma­schutz-Maß­nah­men ein­set­zen. Das stimmt hoff­nungs­voll!»

Trotz­dem erwäh­ne ich noch einen Kri­ti­ker, damit alle wis­sen, wel­che Par­tei Sie dem­nächst mög­lichst weni­ger wäh­lem soll­ten:
»Schon im Som­mer wur­de die Gren­ze des Erträg­li­chen über­schrit­ten, als wir von Akti­vi­sten am Zugang zum Bun­des­haus gehin­dert wur­den», sagt SVP-Natio­nal­rat Roland Büchel (53). «Aber jetzt zieht der Polit-Hoo­li­ga­nis­mus ins Bun­des­haus ein.«

Wenn ich beden­ke, wel­cher Häme, wel­chen Fake News und wel­chen Fäl­schun­gen die­se jun­gen Leu­te sich für ihre ein­drucks­vol­len Akti­vi­tä­ten aus­set­zen, kom­me ich aus dem Stau­nen nicht mehr her­aus.
Bei­spiel aus den sozia­len Medi­en gefäl­lig?

Aus einem geteil­ten Tweet des AfD – Kreis­ver­band Sta­de: »Ohne jedes Hin­ter­grund­wis­sen und dazu unbe­lehr­bar ... Die­se 'Kin­der' kann man nicht mehr ret­ten ... End­gül­tig ver­blö­det!«

Das nicht mani­pu­lier­te Ori­gi­nal sehen Sie hier. Fragt sich noch, ob die Fäl­scher Eis­bee­ren statt Eis­bä­ren wirk­lich absicht­lich falsch geschrie­ben haben? 😉

Und die Weis­heit zur Sache:

Ver­ant­wor­tungs­dif­fu­si­on bezeich­net das Phä­no­men, dass eine Auf­ga­be, die offen­sicht­lich zu tun ist, trotz genü­gen­der Anzahl und Auf­merk­sam­keit dafür geeig­ne­ter Stel­len oder Per­so­nen nicht ange­nom­men oder aus­ge­führt wird.

 

Typisch Birsfelden?
loesje zum vorhergehenden Artikel

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