Foto Jür­gen Mis­chke

Gestern Abend wurde offiziell der offene Büch­er­schrank an der Ecke Kirchstr./Schulstr. eingewei­ht. Vorge­se­hen war eine Begrüs­sung und Würdi­gung mit anschliessender Lesung. Dies sollte unter freiem Him­mel rund um die ehe­ma­lige Tele­fonzelle geschehen. Der Him­mel war aber nicht frei, son­dern bewölkt und die Open-Air-Ver­anstal­tung fiel ins Wass­er, bzw, das Wass­er viel auf die Gäste, die ver­mut­lich schon durch die unfre­undliche Wet­ter­lage abge­hal­ten wur­den, den Büch­er­schrank zu besuchen.

Die kleine Schar Bib­lio­philer fand Trock­e­na­syl im Muse­um, das ger­ade die neue Ausstel­lung ein­richtet. Bevor Alex Gasser seine graus­liche Tram­sta­tion-Geschichte vor­lesen kon­nte, lobte im Namen der Gemeinde Jür­gen Mis­chke das neue Kul­tur­ange­bot, nicht ohne als Ver­ant­wortlich­er sicher­heit­shal­ber auf die neuen Gefahren die der Bevölkerung Birs­feldens dro­hen, ver­ant­wor­tungs­be­wusst hinzuweisen:

·         Man ist viel weniger von Wer­bung abge­lenkt weil man sich konzen­tri­eren muss. Für die Augen ist das sich­er auch schlecht. 

 ·         Es ist schlecht für das Sozialleben, man redet weniger, ist zurück­ge­zo­gen und verträumt. 

 ·         Man lernt selt­same Wörter, die diejeni­gen, die nur fern sehen oder am Handy sind, nicht ver­ste­hen. 

 ·         Ist schlecht für den See­len­frieden. Fremde Gedanken kön­nen gefährlich sein, und man hin­ter­fragt vielle­icht gar sein eigenes Han­deln oder gel­tende Macht­struk­turen und Nor­men. 

 ·         Man pflegt seine Fan­tasie und reist in Gedanken an ferne Orte. Was soll die Flugverkehrs­branche davon hal­ten? 

 ·         Es ist schlecht für die kör­per­liche Gesund­heit, weil man sich weniger bewegt und nur so da sitzt. Lesen ist also sog­ar noch ungesün­der als Denken, das kön­nte man näm­lich auch beim Spazieren tun. 

 Also bitte Auf­passen, Büch­er kön­nen Spuren von Bil­dung enthal­ten.“


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