Unse­re Gesell­schaft wird immer digi­ta­ler. Nicht nur die birsfälder.li-Leser kon­su­mie­ren digi­tal, auch die Post­kun­den machen heu­te viel via Daten­netz und des­halb ver­klei­nert die Post in den näch­sten Jah­ren bekannt­lich ihr Stel­len­netz. Auch die Birs­fel­der Filia­le des gel­ben Brief‑, Paket- und Zah­lungs­dienst­lei­sters ist akkut gefähr­det. In die­sen Tagen eva­lu­iert die Ber­ner Zen­tra­le die Kun­den­fre­quenz ihrer Wackel­fi­lia­len, wie aus gut unter­rich­te­ten Quel­len zu ver­neh­men ist.

Um da etwas bes­ser abschnei­den zu kön­nen, hat sich die Birs­fel­der Fili­al­lei­tung etwas ein­fal­len las­sen: Dem Digi­ta­li­sie­rungs­trend ent­ge­gen bzw. zum Trotz ist immer öfter retro wie­der modern. Die Post war frü­her bekannt­lich die gute alte PTT und hat auch Tele­fon­dienst­lei­stun­gen ange­bo­ten. Alle Kun­den, die am Sams­tag die Birs­fel­der Filia­le auf­su­chen und ein Nüm­mer­li zie­hen, kön­nen nach dem Schwatz am Schal­ter ihren Namen auf das Papier­li krit­zeln. Damit neh­men sie auto­ma­tisch an einer Art Nie­ten­ver­lo­sung teil, bei der es unter ande­rem die­se schicke Wähl­schei­ben-Han­dy­hül­len zu gewin­nen gibt.

Retro eben! Und wir alle (zumin­dest alle über 20) ken­nen noch Nokia, den Han­dy­her­stel­ler der ersten Stun­de, der kürz­lich eine Neu­auf­la­ge des legen­dä­ren 3310 lan­ciert hat und damit den Erfolg sucht. Hof­fen wir, retro tut unse­rer Post eben­falls gut. Also nichts wie hin: Post ret­ten und gewinnen!

Aadie Christoph
René Regenass liest... (13)

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